Verursacherprinzip

helmut-1, Siebenbürgen, Mittwoch, 24.06.2015, 20:44 (vor 3859 Tagen) @ Monterone5288 Views

Es ist richtig, dass das Verursacherprinzip eigentlich dafür gelten müßte. Wer dafür in Frage kommt, wissen wir alle. USA, GB, überhaupt die Natostaaten, die sich als die "Koalition der Willigen" geehrt fühlen.

Das Problem ist nur: die scheren sich einen Dreck darum. Und diejenigen, die sie mit der Nase drauf stoßen müßten, die schweigen. Das bezieht sich auf die Sorte von Flüchtlingen, die aus Krisen- und Kriegsgebieten her kommen.

Was ist aber mit den anderen, wie Du sagst- Umvolkungsnomaden? Bleiben wir mal bei den Roma aus RO. Wo ist da das Verursacherprinzip? Früher, unter Ceaucescu, galten die beiden "A" für dieses Volk. Das bedeutete, Arbeit oder Arrest. Heute haben wir die sogenannte Demokratie, heute dürfen sie tun und lassen, was ihnen beliebt. Das habe ich - in Zusammenhang mit dem hier üblichen frankophilen Rechtssystem, das sich vom römischen Recht haushoch unterscheidet, schon oft zu spüren bekommen.

Jetzt gehen die nach Deutschland, nach Duisburg, oder sonst wo hin. Ich schwärme jedem vor, wie schön es dort ist, und wünsche jedem "Gute Fahrt", der verspricht, nicht mehr zurückzukommen. Die sollen wieder zurück? Den Teufel sollen sie. Wenn die in Deutschland so angenehme Verhältnisse serviert bekomemn, dass sie dort mehr mit Nichtstun bekommen, als sie in RO durch Arbeit verdienen, dann sollen sie in D bleiben. Dort ist Platz für sie.

Das ist das eine Beispiel. Was ist aber mit den anderen, die dazwischen liegen, - wo man sich auch objektiv schwer tut, festzustellen, ob das reine Wirtschaftsnomaden sind oder wirklich Verfolgte? Ich meine diejenigen aus der Mitte oder dem Westen von Afrika. Wo ist da das Verursacherprinzip? Lassen wir mal die Polemik weg, und versuchen wir, ganz sachlich darauf zu antworten.

Ich weiß jedenfalls keine vernünftige Antwort drauf, - weißt Du eine?


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