Boote kentern, aber die Smartphones bleiben trocken
Reisen kann durch nichts ersetzt werden. Spaziergang durch Traiskirchen, ein Dorf welches das größte Flüchtlingslager Österreichs betreut.
Man bemerkt reichlich Menschen anderer Herkunft und Hautfarbe, alle recht nett gekleidet, alle mit Mobiltelefonen ausgestattet, alle männlich und im für handfeste Kriminalität optimalen Alter. Keine einzige Frau dabei.
Wer ihnen wohl beigebracht hat, geldige Einfamilienhäuser mit Garten sorgfältig von mehreren Seiten zu fotografieren? Auch die hübschesten unter den kleinen Mädchen auf dem Heimweg von der Grundschule werden sehr gerne abgelichtet. So gerne, dass sogar die vollkommen vertrottelten Einheimischen ausnahmsweise ein kleines bisschen misstrauisch wurden und eine (natürlich erfolglose) Beschwerde beim Bürgermeister vorbrachten.
Aber nur keine Vorurteile, denn die Neulinge haben gut gelernt, große angstvolle Augen zu machen und dir zu sagen "Aii lost maii fäämilliih" wenn sie gerade keine lohnenden Häuser und Kinderbräute archivieren.
Entspannte Grüße
Kirov