Es gibt ja Faustregeln für Integration

stocksorcerer, Montag, 22.06.2015, 12:42 (vor 3861 Tagen) @ sansharam10230 Views
bearbeitet von unbekannt, Montag, 22.06.2015, 12:52

Und es wäre sicher nicht ganz so schwierig, wenn es diesbezüglich feste Regeln ohne Ausnahmen für Zuwanderung geben würde. Die gibt es aber nicht. Es müsste nämlich auf die kritische Zahl Bezug genommen werden, wie viele mit anderem kulturellen Hintergrund überhaupt pro Generation in ein Volk integriert werden können, nämlich nach fachmännischer Meinung lediglich zehn Prozent. Und das schließt auch in Deutschland geborene Kinder von Zugezogenen mit ein. Und das schließt auch einen gewissen Integrationswillen und Offenheit für die hier gewachsene Kultur mit ein.

In aller Regel klappt das auch. Ich kenne zahlreiche Beispiele aus allen möglichen Kulturkreisen, bei denen das funktioniert hat. Eine der besten Freundinnen meiner Tochter stammt aus Indien. Beide Eltern sind Lehrer, sie und deren Kinder sprechen deutsch, die Kinder haben außergewöhnlich gute Schulnoten; die Freundin meiner Tochter ist fast in allen Belangen Klassenbeste.

Problematisch wird es bei Menschen aus Kulturkreisen, die sich nicht assimilieren wollen. Meines Erachtens müssten Flüchtlinge beim Asylantrag unterschreiben, dass sie gewillt sind, die heimische Kultur zu respektieren und die eigene an nötigen Stellen ein Stück weit anzupassen.

Das Patriarchat beispielsweise ist hier fehl am Platze. Unterdrückte Frauen gehören nicht in unsere Kultur. Und wenn der Zuzug von Muslimen Ängste schürt über demographische Vektoren, dann läuft etwas schief. Wenn Organisationen wie Milli Görus beispielsweise probieren, aus unserem Kulturkreis auf lange Sicht, soll heißen 2040 - 2050, einen islamischen Staat zu machen, in dem unsere Kultur untergebuttert werden soll, dann geht das gar nicht. Für mich gehören solche Organisationen in Deutschland verboten! Wenn man heute Angst haben muss, dass unsere Töchter und Nichten in 30 Jahren verschleiert herumlaufen müssen in München und Berlin und Hamburg, zu Hause Prügel beziehen können, ohne dass sie sich wehren können und christliche Kirchen vielleicht gerade noch so eben geduldet werden, dann ist das erreicht, wogegen heute seitens der Politik zu wenig vorgebeugt wird. Die europäische Kultur wird verdrängt und zerstört von Menschen, die mal um Hilfe gerufen haben.

In der Fußgängerzone in Essen gab es vor ein paar Wochen einen Stand, an dem Menschen islamischer Abstammung mit Transparenten und Flugzetteln moslemische Migranten überzeugen wollten, dass Frauen beispielsweise nicht mehr einer Kleiderordnung unterstellt sind und ihnen von der Familie nicht die Rechte zugestanden werden, die europäische Frauen sich in Jahrhunderten erkämpft haben. Auch hier ist Integration verbunden mit "Zeichen setzen". Sie kommen als Gäste und Bittsteller. Und da ist es nur recht und billig, wenn sie den Kulturkreis, den sie für ihr zukünftiges Leben gewählt haben, auch intakt lassen. Leider sind solche Aktionen viel zu selten. Es war die erste, die ich live überhaupt wahrgenommen habe.

Natürlich wäre es auch hilfreich, wenn man - wie in jeder mittelalterlichen europäischen Stadt seinerzeit üblich - nur Bürger werden konnte, wenn man sicherstellen konnte, dass man der Stadt nicht zur Last fiel. Wenn also Ausbildungsstand und Fleiß und Integrationswillen nicht dagegen sprachen.

Gruß
stocksorcerer


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