Jetzt sind wir bei der Elektromobilität und den Interessen der Hersteller von Verbrennermotoren.

zip, Mittwoch, 27.05.2015, 22:29 (vor 3884 Tagen) @ CrisisMaven7120 Views

Hallo CM,

Indra hängt am Tropf von GM und hat schon öfter mit unqualifizierten Aussagen von sich Reden gemacht. Audi ist übrigens keinen Deut besser, denn heute ließ das Unternehmen verbreiten:

http://www.focus.de/auto/elektroauto/elektrischer-audi-crossover-2018-schneller-als-250...

Man scheint es dort nötig zu haben, ein "Killer-Produkt" in der Hinterhand zu haben, welches "irgendwann" mal besser ist als das, was man heute schon kaufen kann. Wenn du mich fragst: Den Herstellern konventioneller Antriebe steht das Wasser zum Hals und die Fertigungslinien lassen sich nicht so einfach umstellen, um ein Fahrzeug der Tesla-Klasse auf die Räder zu stellen:

http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=349893

Mich erinnert das an die finale Phase des Commodore 64, wo sich die Ankündigungen von Vaporware von Woche zu Woche mit immer neuen "Zaubertools" und Erweiterungen überschlugen. Gekommen ist da nix. Und der C64 war dann irgendwann Geschichte und wurde nur noch für Liebhaber interessant. So wird es auch beim Verbrennermotor kommen. Hier und da dreht man noch an Stellschräubchen – in der Sache ist jedoch der Drops gelutscht. Schon mal einen Tesla gefahren?

Danach will man nicht mehr auf den Verbrenner zurück. Ich kenne niemanden aus dem Bekanntenkreis, der sich danach über die Weiterfahrt in seinem AMG, Porsche oder Ferrari gefreut hat. Oder anders rum: Schon mal eine SSD im Laptop verbaut? Und danach wieder auf die Festplatte zurück und glücklich geworden? Ich denke eher nicht.

Schönen Abend wünscht der

--
.zip


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