Bingo: Holz speichert ca. 50.000 kWh pro Hektar und Jahr
Im Preis sind alle diese Kosten enthalten, und nur diese Kosten!
Die Sonne schickt nämlich tatsächlich keine Rechnung.
Pro Hektar (10.000 m²) wächst pro Jahr zwischen 5 to und 15 to, also ca. 10 to Holz nach.
(siehe zb: http://www.tfz.bayern.de/festbrennstoffe/brennstoffe/035110/index.php)
Das sind 50.000 kWh pro Hektar und Jahr bzw: 5 kWh pro Quadratmeter und Jahr.
Kostenpunkt: Null.
Wald wächst schon länger als es Geld gibt und auch schon länger als es Menschen gibt.
Die Kosten für Ernte, Trocknung, Steuer, etc. etc. sind logischerweise höher als Null. Selbst wenn man verdrängte Kosten wie echt nachhaltige Entsorgung der Sägen und echt nachhaltige Herstellung der Sägen und echt nachhaltige Transporte etc. berücksichtigen würde, dann kommt man maximal (geschätzt) auf das vierfache, also 2 Euro pro 10 kWh.
Ach ja, der Wald wächst auch nach dem Ende des Euros weiter...
Denn der Euro ist nicht nachhaltig...
Im übrigen kann man auch mit Brennholz heizen wenn man keine Säge hat. Es gibt Menschen, die heizen ausschliesslich mit dem Holz, was von den Bäumen auf ihrem Grundstück von alleine herab gefallen ist. Eine Axt plus Astschere reicht dann.
Günstig ist dazu ein hocheffektiver Ofen, der mit dünnen Ästen optimal umgehen kann, beispielsweise ein RMH (den man billigst selber bauen kann!) siehe: http://www.richsoil.com/rocket-stove-mass-heater.jsp. Dann braucht man bis zu 90% weniger Brennholz als üblich.
Ankawor hat ein paar Aspekte vom Holz aufgezählt. Ich ergänze noch:
Dieser Energiespeicher ist kompostierbar und produziert Humus.
(Humus => human / mit Humus können wir menschlich bleiben bzw werden. Ohne Humus niemals).
Viele Grüße
Konstantin