Gespeicherte Energiedichte / Arbeitsdauer / Radius
Hallo und vielen Dank für die Stellungnahme.
Wenngleich ich grundsätzlich gerne bereit wäre, ein E-Mobil zu fahren, und zwar nur für den Einsatzzweck: morgens 28 km zur Arbeit, abends zurück, nachts aufladen, habe ich mich mit Tesla und dem ganzen Elektrohype nicht beschäftigt. Der Grund ist, dass die Industrie m.E. einen völlig falschen Ansatz - vermutlich aus Werbegründen – pflegt. Zunächst die physikalischen Gegebenheiten: Selbst wenn LiAkkus doppelte oder 10fache Energiedichte wie Bleiakkus hätten, so ist diese etwa um den Faktor 100 geringer als Kraftstoff.
Ergo, der Versuch, das herkömmliche Raser-Auto durch E-Mobil zu ersetzen, ist sinnlos. Hybrid ist ebenso ein Irrweg. Nach wie vor gilt, was in jedem populären Technikbuch aus dem Jahre 1920 nachzulesen ist: E-Mobile sind was für Bahnhöfe, Fabriken, ggf. Paketauslieferungen im Ort etc.. So könnten zB die Airports ihre ganze Rollfeldflotte auf E-Mobile umstellen. Seit 1920 gibt es kontinuierliche Verbesserungen der Akkus, vor allem des Lademanagements. Also könnte man den Radius von Fabrikhofgrösse auf Vorortgrösse erweitern. Und da wären wir bei dem Zweitwagen, der zum Einkaufen und Arbeitsfahrten dient, der jede Nacht aufgeladen werden kann und eben nicht für Autobahnrasefahrten nach Spanien dient. Bedauerlicherweise wird so etwas kaum und dann nicht zu vernünftigen Preisen angeboten.
mfg
(Zahlreiche Rechtschreibfehler korrigiert)