Die (Pleite-)Banken werden für nur 1 € gekauft :-)
Hallo Rybezahl,
Dieses Mal sollten die wankenden Banken verstaatlicht werden: der Staat
KAUFT die Pleitebanken für wenig Geld.
Mit welchem Geld denn zum Beispiel? Mit dem Geld der Steuerzahler?
müsste europaweit wahrscheinlich über den ESM gehen. (Pleite-)Bank für (Pleite-)Bank. Deutschland, Österreich, Niederlande, ... können ihre Banken freilich auch selbst kaufen, wenn sie wollen. Manch anderer Nationalstaat in €pa hat die Option wohl nur dann, wenn die Banken tatsächlich für den sprichwörtlichen 1 € zu haben sind.
Leeson, übernehmen Sie! (ING kaufte 1995 die Barings für 1 Pfund)
Die Frage ist ob man so lange warten kann bis die Eigenkapitale tatsächlich ganz aufgebraucht, bzw. die Verluste groß genug sind oder ob aus Gründen des Produktivwirtschaftsschutzes erneut früher gehandelt wird.
Wo ist eigentlich der Politiker, der im Fall der Fälle zu den Herren der Bankrottokratie sagt: "Gentlemen, you're out."
Frage: gibt es eigentlich ein live-taugliches Abwicklungsinstrument in Europa? Also im Sinne: man ist so gut aufgestellt, dass man Banken, die sich in Schwierigkeiten spekuliert haben in Gläubigerschutz gehen lassen kann ohne das System als Ganzes zu gefährden?
Hat man die Bank erst mal in Gläubigerschutz kann man als Nationalstaat die equities sicher sehr günstig einsammeln.
Dass GR sowas nicht hat nehme ich mal an. Aber z.B. D, GB, F usw. hätten doch genügend manpower.
Also: gibt es dieses Instrumentarium?
Beste Grüße
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BillHicks
..realized that all matter is merely energy condensed to a slow vibration – that we are all one consciousness experiencing itself subjectively. There's no such thing as death, life is only a dream, and we're the imagination of ourselves.