Keine Erziehungsmaßnahmen
Ich kontaktierte erneut meine Versicherungen und den
Makler und bekam von allen den dringenden Rat, die Polizei wegen Bedrohung
und Nötigung einzuschalten. Damit beschäftigte ich mich dann auch
ernsthaft.
Lass mal ruhig die Kirche im Dorf!
Kurze Zeit darauf rief der Nachbar an und erklärte kurz, dass er seinen
Anteil des Baumes absägen und abtransportieren lassen würde.Obwohl diese „Sache“ vermutlich nun rechtmäßig weiter verlaufen
wird, war ich weiterhin irritiert. U.A. weil ich befürchte, dass ich beim
nächsten „Problem“ wieder eine solche Situation haben werde.
Dann ist doch alles in Ordnung. Warum jetzt auf Eskalation setzen, indem Du die Polizei einschaltest? Meinst Du, Du kannst andere erziehen?
Viele haben das schon probiert. Kurz darauf wurde ihnen von "Unbekannten" das Auto zerkratzt, die Reifen aufgestochen, Fäkalien vor die Haustür geschüttet, etc.
Lass es lieber und versuche keine "prophylaktischen" Erziehungsmaßnahmen. Die kosten Dich auch nur Zeit und Nerven und werden garantiert nicht zum gewünschten Ergebnis führen.
Ich wurde weitergeleitet
an eine Frauenberatung, die ich heute Nachmittag kontaktieren werde. Mir
ist wichtig, dass diese Angelegenheit zwar nicht zur Anzeige führt, jedoch
aktenkundig ist, falls es zu weiteren Entgleisungen kommt.Machtspiele und Übergriffe kann man leider nur so stoppen.
Übergriffe kannst Du gar nicht stoppen, denn die Polizei ist immer nur 5 Minuten entfernt, wenn man sie braucht.
Aber darum gehts auch gar nicht. Dein Nachbar ist doch Deiner Beschreibung nach nur verbal entgleist.
Souverän wäre es jetzt von Dir, Dich um Deinen Kram zu kümmern ohne Dritte wie Polizei oder Frauenberatung (LOL!) einzuschalten, die Dir sowieso nicht helfen können.
Und immer ruhig und gelassen bleiben! Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird.