Nicht wirklich schluessig
Die
Pipelines führten nur in eine Richtung: vom Golf von Mexiko hin nach
Cushing, erklärt Christoph Eibl, Chef des Investmenthauses Tiberius.
Als Tankerkapitaen wuerde ich doch an die Ostkueste fahren oder gleich nach Rotterdam, anstatt am Golf von Mexiko zu entladen.
„Doch immer wieder kommt es vor, dass dort Ausnahmesituationen
auftreten. Dann bereitet Cushing Ölhändlern und -produzenten Sorgen. In
den vergangenen Monaten war die Lage extrem. In den USA ging die
Ölnachfrage steil zurück. Besonders in den USA entwickelte sich am Markt
ein sogenanntes Contango: Wer sein Öl zu einem festen Termin in ein paar
Monaten verkauft, erzielt einen deutlich höheren Preis, als wenn er es
sofort auf den Markt bringt. Es lohnt sich also, die Lager zu füllen. Und
die sind in Cushing voll gelaufen, was den Preis weiter drückt. Die Folge:
Die Ölschwemme in Oklahoma ließ den Preis für Cushing im Vergleich zu
anderen Ölsorten in den vergangenen Monaten einbrechen.“
Diese "Ausnahmesituation" besteht nun schon seit 4 Jahren.
Es sind wohl eher Effekte der Kapital-/Terminmaerkte, muss ja nicht gleich eine gezielte Manipulation sein.
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