Volltreffer - weil de Maiziere mal wieder nicht die Klappe halten konnte, hat die Polizei jetzt einen Personenschutzauftrag

Literaturhinweis, Freitag, 30.12.2016, 03:18 (vor 3360 Tagen) @ Literaturhinweis4082 Views
bearbeitet von unbekannt, Freitag, 30.12.2016, 03:23

... an der Backe:

Der anfänglich ins Visier geratene Pakistani, auf dem eiligen Weg zur U-Bahn fälschlich für den flüchtigen Täter gehalten, was den Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt angeht, scheint wohl tatsächlich asylberechtigter Verfolgter zu sein, nur daß er bis dato von seinen pakistanischen Verfolgern unerkannt in Deutschland weilte. Er war verfolgt als Mitglied einer Befreiungsbewegung für Belutschistan und nun muß er von der deutschen Polizei geschützt werden, konnte seither nicht mehr in die Flüchtlingsunterkunft und muß im Hotel untergebracht werden und seinen zurückgebliebenen Familienmitgliedern in Pakistan droht nun weitere Verfolgung. Das ist ungefähr das, was herauskommt, wenn man zu vorschnell arbeitet und weshalb ich dies einen 'unverzeihlichen Fehler' nannte - nur daß die sich nun abzeichnenden Kollateralschäden noch gravierender sind, als selbst ich befürchtet hatte.

theguardian.com: Man wrongly arrested over Berlin attack says he fears for his life

Er behauptet auch, in Polizeigewahrsam geschlagen worden zu sein; zum Glück hat er nicht klein beigegeben. Als erstes hat man einen ungeeigneten Dolmetscher geholt, der kein Balutschi übersetzen konnte, dann wollte man ihm nicht glauben, daß er keinen Führerschein hat und überhaupt nicht Auto fahren könne, geschweige denn LKW. Er sei von Beruf Schäfer. Danach wurde er in einem Hotel einquartiert und ihm eingeschärft, nicht zur Unterkunft zurückzukehren, da dort für ihn Lebensgefahr bestehe. (Woraus wir wieder mal schließen dürfen, daß in den Flüchtlingsunterkünften nur harmlose traumatisierte Verfolgte untergebracht sind?)

Frühe Zweifel hatte die Polizei dagegen schon, da er völlig 'spurenfrei' war, d.h. aufgrund des im Führerhaus stattgefundenen Kampfes hätte er Blut- bzw. DNA-Spuren des Opfers (und Fasern aus dem Führerhaus) an sich hätte tragen müssen. D.h. erst recht hätte man schon früh umsichtig mit seiner Personalie umgehen müssen.

Balochis Asylverfahren tritt auf der Stelle, da auch das Amt bisher ihm keinen Balutschi-sprechenden Dolmetscher zur Seite stellen konnte. Amnesty International und Human Rights Watch berichten jedoch Dinge, die seine Schilderungen glaubwürdig erscheinen lassen, insbes. gab es in Pakistan mehrere größere Massaker an Balutschis, die sich für die Unabhängigkeit ihrer rohstoffreichen Provinz engagieren (auch im Iran werden Balutschis verfolgt).

In Pakistan wirft man ihm zu allem Überfluß nun auch noch vor, das nationale Ansehen beschmutzt zu haben, da er in der Weltpresse als Pakistani und nicht als Balutschi bezeichnet wurde.

Das hat der ansonsten gerne zu angetrunkener Stunde vor CNN-Dominas kuschende de Misere mal wieder toll hingekriegt!

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