Kommunismus?
Ich kann weltweit außer in Nordkorea keinen Kommunismus mehr sehen.
Daher fragte ich mich, wo der herkommen soll, daß er auf die Karte gemalt
wurde.Du kannst ihn nicht sehen.
Ich sehe ihn überall.
Da siehst du aber gehörig falsch mein Freund nereus! Nun geht es allerdings auch den allermeisten Zeitgenossen so, weil die Menschen nach Orwell-Muster in die Irre geführt werden, um diese so ihrer politischen Orientierung zu berauben. Ich lese deine Ausführungen stets mit besonderen Interesse, und ich freue mich darüber, dass du schon öfters mal meine bescheidenen Beiträge würdigend kommentiert hast. Du magst aber meine gelegentlichen Abhandlungen zu genau dieser Frage dabei vielleicht doch noch übersehen haben, obwohl ich diese Frage schon als eines meiner Kernthemen bezeichnen würde. Gerne führe ich aber auch ein weiteres mal aus, wie ich die politische Wirklichkeit einordne, und ich glaube sagen zu dürfen, dass sich meine diesbezüglichen Konzepte bereits über längere Zeit bewährt haben. So beginne ich heute wie folgt:
Kommunismus bedeutet die totale Verstaatlichung, und bedeutet deshalb auch das Gegenteil von Anarchie, weil dieser Begriff nämlich die totale Entstaatlichung kennzeichnet. Für unsere politische Orientierung verwenden wir derweil ein Links/Rechts-Schema, in welchem wir den Kommunismus sehr wohl wiederfinden, während wir hier die Idee der Anarchie aber vergeblich suchen. Da wir den Kommunismus als die maximal linke Ausprägung kennen, sollte folglich der Anarchie die maximal rechte Gegenposition reserviert sein. Dort erblicken wir nun aber eine historische Figur namens Adolf Hitler, und die von diesem geführte Partei namens NSDAP. An dieser Stelle hat diese damalige Bewegung aber nichts zu suchen, denn schon ihrem Namen nach war sie eindeutig links (ob dabei auch extrem oder auch nicht). Diese absurde Zuordnung ist dabei nichts als ein Trick der herrschenden NWO-Mafia. Ob dabei die nationalsozialistische Politik auch als eine verbrecherische zu betrachten sei, ist für die Zuordnung freilich ohne Belang, und es sei auch nur deshalb hier erwähnt, weil heute längst ein Grad an allgemeiner Verwirrung erreicht wurde, welcher eine Zuordnung als links bereits als einen damit vermeintlich ausgestellten Persilschein erscheinen lässt. Ich wäre mir dabei auch nicht sicher, ob sich der Grad des verbrecherischen einer Politik zwingend linear am Grad ihres diesbezüglichen Extremismus ablesen ließe.
Nichts von dem, was bisher in der heutigen westlichen Welt politisch zu sehen ist, deutet aber auf eine kommunistische Ideologie hin, sondern nur auf deren diametrales Gegenteil. Dabei bedeutet die herrschende Ideologie in der Tat das vollständige Gegenteil des (naturgemäß linken) Nationalsozialismus. Gender-Mainstreaming, Homoehe und dergleichen passen kaum zu Adolf, solche Vorstellungen passen aber auch genauso wenig in die DDR. Unter den kommunistischen Regimen mag es privilegierte Parteifunktionäre gegeben haben, aber es gab keine Oligarchen. Diese kamen erst auf, nach dem Zerfall der Sowjetunion in den hieraus resultierenden Zustand der Anarchie. Es gab auch keine Arbeitslosen und auch niemand ohne Obdach. Fast noch weniger passt aber Multikulti in das Sowjetreich, und auch Hitler war dafür nicht gerade bekannt. Multikulti ergibt sich, wenn die Grenzen offen sind wie Scheunentore. Die Sowjetunion bedeutete aber das Gegenteil, nämlich den ‚Eisernen Vorhang‘ und die Berliner Mauer. Heute reden die Medien von „Neu-Rechten“ und meinen damit allen Ernstes politische Bewegungen wie die von AfD, Trump, Le Pen, Hofer, Orban usw.. Das aber sind die Kräfte, welche zunächst einmal die Grenzen schließen wollen (Trump will sogar eine Mauer bauen, wie einst Walter Ulbrich). Diese Kräfte werben durch die Bank für links orientierte Konzepte. Z.B. kommt mit diesen Kräften auch wieder das Konzept des Protektionismus ins Gespräch, welches eine klassisch linke Position bedeutet. Damit sind diese Kräfte übrigens noch lange nicht als absolut links einzuordnen, sondern nur relativ links zur nämlich rechts-extremistischen NWO-Ideologie. Entsprechend kann eine Mauer wohl auch mal mehr nach außen als nach innen wirksam sein. So erklärt sich auch, dass die Wähler der AfD durchaus auch nicht selten mit der Partei Die Linke sympathisieren, oder (wenn vielleicht auch etwas seltener) umgekehrt. Dass dabei einer Sahra Wagenknecht von ihren eigenen Parteianhängern geworfene Torten ins Gesicht fliegen liegt nur daran, dass sich notwendigerweise diverse rechtsradikal gesinnte Zeitgenossen in diese Partei verirrt haben, welche sich aufgrund der erbärmlichen Qualität ihres Denkens selbst für links halten. Diese Sorte von politischen Irrläufern nennen wir auch nicht etwa deshalb ‚Gutmenschen‘, weil sie vielleicht gut wären, sondern nur, weil sie gut medial zu verblöden sind.
In diesem Bild zeigt sich also auch der allgemeine politische Wandel der vergangenen Jahre als allgemein fehlinterpretiert. Keines Falls haben sich die als konservativ bekannten Parteien nach links orientiert. Vielmehr zielt der Begriff des konservativen im Prinzip auf das selbe wie der linke Begriff des Protektionismus, und wahr vielleicht immer nur ein Etikettenschwindel. Schon immer waren diese vorgeblich konservativen Parteien dem im Grunde widersprechenden Konzept des Freihandels zugetan, was nichts anderes als offene Grenzen bedeuten kann. Vielmehr sind es die linken Parteien, welche nach Rechts gerückt sind, sofern sie es nicht schon immer wahren. Denn seit jeher ist es die allgemeine politische Intention, einen möglichst großen Abstand zum verabscheuten Nationalsozialismus zu wahren, welcher die Menschen in den Rechtsradikalismus treibt, vor dem man doch zu fliehen glaubt.
Bis an diesen Punkt mag noch Raum für Zweifel bestehen, ob das Links/Rechts-Schema wirklich die Polarität von Individualismus und Kollektivismus einordnet, aber die wesentlichen Punkte sprechen dafür. So wird von linker Seite das Prinzip der Gleichheit (egalitär) beansprucht, während die (elitären) Rechten dieses den Linken als „Gleichmacherei“ vorwerfen (sihe z.B. Wikipedia). Das aber bedeutet nichts anderes, als dass die Linken den kollektivistischen und damit staatlichen Aspekt betonen, während die Rechten dessen individualistischen nicht-staatlichen (also privaten) Pendant hervorheben.
Nichts anderes besagt auch folgendes Zitat:
„In der Wirtschaft sind linke Werte: staatliche Planung, öffentliche Kontrolle, rechte Werte: Privatwirtschaft und Wettbewerb.“
http://www.bpb.de/nachschlagen/lexika/pocket-politik/16547/rechts-links-schema
Offenbar haben nur viele Menschen ein Problem zu erkennen, dass sich beide Aspekte nicht ausschließen, sondern in dem Maße koexistieren, in denen ihnen Raum gegeben wird. Das Wesen des kollektivistischen, staatlichen ist nun mal grundsätzlich ein gleichmachendes Prinzip, und könnte nie etwas anderes sein. Das Wesen des Privaten ist grundsätzlich das Gegenteil. Somit wollen die Linken mehr Kollektivismus (mehr Staat) und die Rechten mehr Individualismus (weniger Staat). Extremismus bedeutet den Grad, in welchem das eine Prinzip zu lasten dessen anderen bevorzugt wird.
So bleibt dann auch das neben der Wahl des neuen US-Präsidenten beherrschende Thema ein lupenreines Beispiel für rechtsextremistische Politik. So ist völlig klar, dass die hiesige Emigrationswelle zunächst den Staat (also das Kollektiv) belastet, während diese privaten (also nicht-staatlichen) Interessen zu-trägt, weil durch die zusätzliche staatliche Nachfrage Kapital aufgewertet wird. Auch aus dieser Perspektive betrachtet sind es rechte (elitäre) Interessen welche sich durchsetzen, wobei ich aber selbst nicht glaube, dass dieses das hauptsächliche Motiv bedeutet.
Dumm sind die Illuminatie also wirklich nicht, aber wer hätte das auch schon behauptet. Mit großer Raffinesse haben sie die Menschen in die Irre geführt, und sie hätten es kaum versäumt, hierfür auch unser politologisches Koordinatensystem zu manipulieren.
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... in Wirklichkeit ist ... immer alles ganz anders, als es ... in Wirklichkeit ist ...
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