Ich sehe da nur eines:
Dass spätestens 2030 alles kollabieren wird.
Was da veranstaltet wird ist sogar noch abstruser als schlechte Science-Fiction.
Was hier mehr oder weniger zu Grabe getragen wird, ist der Individualverkehr, wie wir ihn bislang kennen, denn dieser ist mit der aktuellen (und auch mit der zu erwartenden) E-Mobilität-Technik einfach nicht umsetzbar. Weder haben wir Medien, die von der Energiedichte her mit Benzin/Diesel vergleichbar sind (bei einem an Verbrennungsmotoren festhalten) noch haben wir bezahlbare Speichermöglichkeiten für elektrische Energie mit einer ähnlich einfachen Handhabung wie bei heutigen Treibstoffen.
Sinnvoll wäre es dagegen, wenn man heute anfangen würde, und den gesamten, europäischen Bahnverkehr auf E-Betrieb umstellen würde. Ok, dafür müsste dann auch wirklich der allerletzte Meter Bahngleise mit einer Oberleitung versehen werden und natürlich müssten sämtliche nicht-elektrisch betriebenen Fahrzeuge ausgetauscht werden. Das wäre aber ein gangbarer Weg, denn die Anlagen sind stationär.
Wenn man gleichzeitig ein durchdachtes Transportsystem umsetzen würde, könnten sicherlich 90% aller Transitfahrten statt auf der Autobahn auf einem Güterwaggon zurückgelegt werden.
Weiters sollten sämtliche Fahrzeugparks von örtlichen Logistikern (DHL, DPD und Co.) zumindest für den Nahbereich auf Elektrofahrzeuge umgestellt werden. Desweiteren sämtliche Entsorgungsfahrzeuge.
Diese drei genannten Punkte würden sicherlich viel mehr für die Umwelt bringen als der Verbot von Verbrennungsmotoren ab einem bestimmten Datum...zumal man ja die Wirkung von von oben herabdiktierten Vorschriften kennt...
Grüße,
Kaladhor
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Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich kann noch selber denken!