Andere Ebene...
Hallo Hinterwäldler,
roh und knackig ist doch am besten.
Nur am Rande, bevor ich zum Eigentlichen komme: Deine Aussagen sind alle sehr deterministisch: Es ist so, weil so, weil so... Damit folgst Du, was Dir vermutlich klar ist, selbst einem Mem.
Zum Eigentlichen: Es spielt keine große Rolle wer, warum das Mem der Freiheit "gepflanzt hat und vielleicht heute pflegt".
Mir geht es um die theoretische Möglichkeit von Freiheit. Und das ist schon eine wichtige Frage, denn wenn die Idee (oder das Mem) der Freiheit logisch unmöglich wäre, dann hat das doch ganz gewaltige Folgen für das Selbstverständnis des Menschen.
Und wie ich beschreibe, werden wir in der Diskussion, in der Wissenschaft, in der Theorie... immer nur zum Schluss kommen: Wir finden die Freiheit nicht! Es gibt sie nicht! Es ist doch Alles nur die Folge von a,b,c...
Und das ist, scheint mir, am Ende die Aussage Deines Textes.
Und dem halte ich die Möglichkeit der Freiheit als Paradoxon entgegen.
Herzlich,
Revo.
PS: Wie kann denn eine Idee, die gegen die "bestehende aristokratische Ordnung" geschaffen wurde, etwas Schlechtes sein? Dem würde ich widersprechen - aber da wären wir schon auf einer anderen Ebene.
Daher auch:
Freiheit ist keine metaphysische Spielerei, sondern eher Dummheit.
Nö. Die Möglichkeit der Freiheit zu verneinen, ist Zeichen davon, das Wunder des Seins nicht annehmen zu können, Zeichen des Wunsches, sich "der Realität" anpassen zu wollen, der Unterwürfigkeit, der Härte gegen sich selbst usw. Wozu? Um Recht zu haben?
Aber ja, vielleicht ist das Alles nur damit wir gutes Kanonenfutter abgeben? Wobei heute muss sich ja der Freiheitliebende gegen die unipolare Ordnung (USA) stellen - und damit auf Seiten Russlands und Putins. Ob das der Plan der Strippenzieher ist? Irgendwie passt das doch Alles nicht zusammen.