Klar, die Geschlossene Gesellschaft kommt der solidarischen viel näher
Guten Tag,
bei der Betrachtung
dieser
schematischen Gegenüberstellung der popperschen Gesellschaftsformen
frage ich mich, ob ich in der geschlossenen Gesellschaft der kleinen
Solidargemeinschaft nicht wesentlich näher bin als in der offenen
Gesellschaft.
Das Problem der Geschlossenen Gesellschaft ist allerdings, dass sie durch Millionen Menschen
geprägt wird und eben nicht durch ein paar Hundert.
Was im Kleinen gut funktionieren kann, läuft bei linearer Skalierung oft in Gefahr, fragil zu
werden.
Daher ist die Entwicklung von der solidarischen Gesellschaft zur Offenen Gesellschaft im Idealfall
"jumping the curve", d.h. es wird Antifragilität statt Stabilität angestrebt.
Empirisch sind doch die Folgen bekannt, wenn die Interessenhomogenität des Kollektivs irrtumsfrei ungleichwertig
determiniert werden sollte.