.. der schon wieder
Hallo Meph!
Du schreibst: Ich habe aber diabolischerweise doch gesucht.
Was sollst Du auch sonst tun – das ist schließlich Dein Job. ![[[freude]]](images/smilies/freude.gif)
(Mt 10,34-35): "Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, Frieden zu bringen auf die Erde. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert. Denn ich bin gekommen, den Menschen zu entzweien mit seinem Vater und die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter."
Da wird niemand getötet, es geht um die geistige Entzweiuung.
Ihm war klar, daß Menschen ihm folgen werden und andere nicht und diese Riß ging mitten durch die Familien, sogar seine eigene.
"Und du, Kapernaum, wirst du bis zum Himmel erhoben werden? Du wirst bis in die Hölle hinuntergestoßen werden."
Er sagte auch mein Reich ist nicht von dieser Welt.
Also ist die Hölle in der anderen Welt gemeint, dort wo die Seelen „klappern.
"Der Menschensohn wird seine Engel senden, und sie werden sammeln aus seinem Reich alles, was zum Abfall verführt, und die da Unrecht (früher hieß es an dieser Stelle: "das Gesetz Gottes nicht") tun, und werden sie in den Feuerofen werfen; da wird Heulen und Zähneklappern sein."
Das habe ich mir gedacht. Die entscheidende Stelle läßt Du weg, die da lautet:
„Der Feind der Unkraut gesät hat, ist der Teufel. Die Ernte ist das Ende der Welt und die Erntearbeiter sind die Engel.“
Auch hier redet er vom Reich der Seelen.
"Ich bin nur gesandt zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel." Fremden zu helfen, war also nicht sein Sinn. Erst als die Frau ihn ein zweites Mal unterwürfig ("hündisch") anbettelt, erfüllt er ihre Bitte.
Sagen wir’s mal so.
Da wird glasklar das damalige (und auch heutige) Problem formuliert, welches immer noch massiv geleugnet wird.
Er kam, um die verirrten Schafe zurückzuführen.
Wie Du aber weißt, wurde die „frohe Botschaft“ später auf alle Menschen übertragen.
Wer gegen ihn war, dem wünschte er, (Mt 18,6): "daß ein Mühlstein an seinen Hals gehängt und er ersäuft würde im Meer, wo es am tiefsten ist." Wo spricht hier Jesus' angebliche Feindes- und Nächstenliebe?
Hier geht es um geistige Verführung und dazu wird eine Verwünschung ausgesprochen.
Zur Nächstenliebe hat er mehr als genug gesagt, aber irgendwo muß auch mal der Gegensatz erläutert werden.
Jesus beschimpft die Schriftgelehrten als (Mt. 23,33) "Schlangen, Narrengezücht", obwohl er immer wieder mahnte: (Lk 6,37) "Verdammt nicht!" und (Mt 7,1) "Richtet nicht!"
Eine meiner Lieblingsstellen im NT! ![[[freude]]](images/smilies/freude.gif)
Welche hohle Nummer willst Du denn hier abziehen?
Außerdem heißt es Natterngezücht, Du Narr!
Den Juden wünschte Jesus Tod und Verderben (Mt 23,35): "... damit über euch komme all das gerechte Blut."
Also bei mir steht: Diese Generation wird die Strafe für all diese Schandtaten bekommen.
Um welche Schandtaten es sich handelte, hast Du sinnigerweise weggelassen.
Mit harten Worten verkünden die Evangelisten, wie Jesus die Ungläubigen bestrafen, verbrennen, vernichten, in Stücke hauen oder in den Feuerofen werfen wird (Mt 25,41): "Geht weg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das bereitet ist dem Teufel."
Hier geht es, wie auch an anderen Stellen zuvor, um ein Gleichnis.
Weiß denn Mephisto was ein Gleichnis ist?
Auch Tieren gegenüber kannte Jesus keine Rücksicht. In einer Geschichte ließ er Dämonen in eine (Mk 5,11) "Herde Säue" fahren, die sich daraufhin ersäufte.
Jetzt wird es geradezu albern.
Jesus empfahl auch (Mk 9,43): "Wenn dich deine Hand zum Abfall (Vom Glauben abfallen) verführt, so haue sie ab! Es ist besser für dich, daß du verkrüppelt zum Leben eingehst (stirbst), als daß du zwei Hände hast und fährst in die Hölle."
Es ist die Warnung vor der Verführung, die natürlich drastisch untermalt werden muß.
Besser eine böse Tat bereuen als nicht ihre Auswirkungen zu verinnerlichen.
(Mk 16,16): "Wer da glaubt und getauft wird, der wird selig werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden." Warum nur diese Angst vor den Ungläubigen, ist man doch im Besitz der selig machenden Wahrheit?
Das war nach der Auferstehung, als er sich den Jüngern erstmalig zeigte.
Hier geht es um Glauben, nicht um Wissen, lieber Teufel.
Das solltest Du doch nun am besten verstehen.
Das ist eine der wichtigsten Stellen des NT!
Jesus erregte Aufsehen durch verbale Kraftmeierei und Hetzparolen (Lk 11,23): "Wer nicht mit mir ist, der ist gegen mich."
Brüll!
Hier geht es um die Frage bzw. Thematik, ob Jesus mit dem Teufel im Bunde sei und wie er immer wieder von diesem versucht wird. Dazu erläutert er die Anschuldigungen.
Hetzparolen?
Du hast wohl inzwischen Deinen Standort zu Anetta Kahane verlegt, die würgt sich auch permanent ewig gleiche Textbausteine aus dem Hals.
Naja, mit dem Natterngezücht paßt es da ja auch ganz gut. ![[[lach]]](images/smilies/lach.gif)
Im Lukasevangelium instruierte Jesus zweiundsiebzig Jünger über das Vorgehen bei der Missionierung. Punkt für Punkt zählte Jesus auf, wie sie sich zu benehmen hätten. Unter anderem riet er ihnen, niemanden zu grüßen (Lk, 10,4): "Tragt keinen Geldbeutel bei euch (…) und grüßt niemanden unterwegs."
Wahnsinn, Meph!
Hast Du Dir die Texte irgendwo herunter kopiert oder ist Dir das selber eingefallen?
Jesus schickte die Jünger in die Welt und sie sollten zielstrebig ihren Weg gehen.
Daher kommt das Nichttgrüßen.
Sie sollten keine Zeit verplempern und los latschen, um dann in ein Haus zu gelangen und zu sagen: Frieden sei mit diesem Haus.
Sollten die Jünger in eine Stadt kommen, die sie nicht aufnehmen will, sollten die Jünger nicht etwa die Bewohner mit Argumenten, guten Taten oder eindrücklichen Argumenten überzeugen. Nein, sie sollten der ganzen Stadt mit Tod und Untergang drohen und sie beschimpfen (Lk 10,11): "Auch den Staub aus eurer Stadt, der sich an unsre Füße gehängt hat, schütteln wir ab auf euch. Doch sollt ihr wissen: das Reich Gottes ist nahe herbeigekommen. Ich sage euch: Es wird Sodom erträglicher ergehen an jenem Tage als dieser Stadt.
Die Betonung liegt hier auf NIEMAND, was Du mit „nicht“ umschrieben hast.
Findet sich also kein Barmherziger in der Stadt, dann sollen sie davon ziehen.
Jesus sagte ganz klar, warum er hier war (Lk 12,49): "Ich bin gekommen, ein Feuer anzuzünden auf Erden; was wollte ich lieber, als dass es schon brennte!"
Das hatten wir schon mal und zwar hier: Mt 10,34-35.
Die Antwort darfst Du also gerne ganz vorne nachlesen.
Warum werden die Menschen verpflichtet und nicht überzeugt? (Lk 12,5): "Fürchtet euch vor dem, der, nachdem er getötet hat, auch Macht hat, in die Hölle zu werfen. Ja, ich sage euch, vor dem fürchtet euch."
Hier geht es um Leib und Seele.
Auch hier hast Du den Anfang weg gelassen, der für das Verständnis wichtig ist.
Es beginnt mit: Fürchtet Euch nicht vor Menschen! Sie können nur den Leib töten, aber darüber hinaus können sie euch nichts anhaben. Ich will ich euch sagen, wen ihr fürchten sollt. Fürchtet den, der nicht nur töten kann, sondern auch noch die Macht hat, euch ins ewige Verderben zu schicken.
Soll ich jetzt noch den benennen, den Jesus damit meinte oder bist Du so frei? ![[[euklid]]](images/smilies/euklid.gif)
(Lk 19,27): "Doch diese meine Feinde, die nicht wollten, dass ich ihr König werde, bringt her und macht sie vor mir nieder." Das hört sich ja gar nicht so schlimm an, werden Sie jetzt vielleicht denken. Niedermachen bedeutet sicher Niederwerfen. In der Lutherfassung von 1940 steht aber noch unversöhnlich: "... und erwürgt sie vor mir."
Auch das ist wieder ein Gleichnis und zwar das vom anvertrauten Geld – Kruzifix!
Dabei kündigt er maskiert seinen irdischen Tod und seine Wiederkunft an.
Muß man Dir denn jeden Krempel im Detail erklären?
Obwohl Jesus gelegentlich gegen die Benutzung von Waffen aufrief, forderte er dennoch, jeder seiner Jünger (Lk 22,36) "verkaufe seinen Mantel und kaufe ein Schwert." Waffengewalt war ihm also Recht, wenn es um die Durchsetzung seiner persönlichen Interessen ging.
Menschenskinder!
Der Text geht weiter mit: Denn ich sage euch, es muß an mir in Erfüllung gehen, was in den Heiligen Schriften steht: Er wurde unter die Verbrecher gezählt. Mir mir geht es jetzt zu Ende.
Die Apostel sagten: Herr, da haben wir zwei Schwerter.
Jesus antwortete: Ihr versteht mich nicht.
Hast Du’s jetzt?
Nächstenliebe? Weltliebe? Menschenliebe? Das waren angeblich nicht Jesus' Forderungen. Johannes schreibt (1. Jh 2,15): "Habt nicht lieb die Welt noch was in der Welt ist. Wenn jemand die Welt liebhat, in dem ist nicht die Liebe des Vaters."
Hier steht es klar und deutlich: Das letzte Hemd hat keine Taschen!
Die Welt steht für die irdischen Genüsse, die oftmals den Charakter verderben, daher predigte er doch die Nächstenliebe, die Platz im Kopf machen soll, weil es neben Fressen, Saufen und Fi .. noch andere Dinge im Leben gibt.
(Hebr 10,31): "Der Herr wird sein Volk richten. Schrecklich ist's, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen."
Der Hebräer-Brief ist von Paulus .. aber OK, ist ja auch NT.
Dabei geht es um einen Vergleich zwischen Moses und Jesus und die Abkehr von der Wahrheit.
Alte Volksweisheit. Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.
Ach, Luzifer!
Du warst auch schon mal besser. ![[[zwinker]]](images/smilies/zwinker.gif)
mfG
nereus