Gilt für das Christentum leider genau so.
Sprich mal mit einem Evangelikalen aus dem mittleren Westen der USA.
Marx hatte in Bezug auf die Religion vermutlich nicht ganz Unrecht. Wenn man zulässt, dass das Dogma das eigene Denken ersetzt, dann können sie einen zu allem bringen, mit jeder Begründung, völlig egal, selbst christliche Priester haben Bomben und Gewehre gesegnet, Liebesgebot hin oder her, zehn Gebote hopp oder topp.
Der Punkt ist doch, dass die Muslime jeden Grund haben, sich attackiert zu fühlen und sich mit den bescheidenen Mitteln, die ihnen zur Verfügung stehen, zu verteidigen. Sind denn die Muslime im Westen eingefallen und haben alles in Schutt und Asche gelegt? Jedenfalls nicht mehr seit dem Ende des osmanischen Reiches. Es war der Westen, der im Irak, in Afghanistan, in Libyen nur rauschende Trümmer hinterlassen hat. Grauenhafte, bis heute ungesühnte Kriegsverbrechen.
9/11, selbst wenn man die offizielle Geschichte glaubt, ist keinesfalls eine Rechtfertigung für die Gewaltorgie, die die NATO im mittleren Ostern angerichtet hat. Die paar Anschläge in Europa, selbst wenn sie authentisch dschihadistisch gewesen sein sollten, sind im Vergleich ein Kratzer, weiter nichts.
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"Nur die Lüge benötigt die Stütze der Staatsgewalt. Die Wahrheit steht von alleine aufrecht."
Thomas Jefferson