Laienrat (mit einschlägiger Erfahrung): Mal den "kranken Partner" genau unter die Lupe nehmen

Hasso, Mittwoch, 15.06.2016, 22:44 (vor 3535 Tagen) @ modesto7035 Views
bearbeitet von Hasso, Mittwoch, 15.06.2016, 23:18

IST-Zustand:
48 Jahre, sehr schwierige Partnerschaft mit krankem Mann, (beginnende
Demenz mit Wutausbrüchen und in einer weiteren medizinischen Behandlung),
finanziell einigermaßen stabil mit viel EInsatz, körperlich gesund bis
auf unbedeutende Kleinigkeiten, Blutdruck perfekt, Gewicht normal, trinkt
keinen Alkohol.


Seelisch ist sie hart an der Grenze zum Durchdrehen, bricht in Tränen
aus, ist überfordert mit der privaten Situation, keine Ansprechpartner
außer uns.

Hallo modesto,
bin natürlich kein Arzt oder Psychiater.
Aber aus meiner allgemeinen Lebenserfahrung mit ähnlich traurigen Fällen würde ich zunächst mal den "kranken Partner" genau unter die Lupe nehmen.

Wer hat seine beginnende Demenz festgestellt?
Was bedeuten die "Wutausbrüche"?
War der möglicherweise schon immer so?
Wie lange besteht die Partnerschaft?

Die 48-jährige Frau scheint ja gesund zu sein.
Wird sie evtl. von einem borderlinigen Ehemann langsam aber sicher in den Wahnsinn und die soziale Isolation getrieben?
Sowas kommt recht häufig vor. Die Symptome der Frau passen dazu.
"Beginnende Demenz" stellt jeder Hausarzt gerne mal fest, ohne irgendeinen Schimmer von schlimmeren psych. Krankheiten zu haben.

Da helfen dann aber keine ominösen Pillen, die Dir jetzt sicher pfundweise empfohlen werden.
Gibt es zu dem Problemkreis nähere Infos?
Alles Gute für Eure Freundin.
Hasso


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