Mein lieber Schwan.

Prikopa, Mittwoch, 25.05.2016, 23:02 (vor 3554 Tagen) @ nereus2928 Views

Mein lieber nereus,

Aus unerfindlichen oder sehr nachvollziehbaren Gründen willst Du meine
Einwände nicht verstehen.

Ja, Ihre Einwände sind trotz größter Bemühungen leider nicht zum Verstehen.

Sie ignorieren mehrfach die Berücksichtigung folgender Wahlumstände in Österreich:

1. Stadt-Land-Gefälle (Die Städte wählen liberaler.)
2. Kleinere Gemeinde werden früher ausgezählt.
3. Wahlkartenwähler haben, ähnlich Großstädter, eine eher liberale Wahlpräferenz.

Aus diesen drei Punkte ergibt sich eine gewisse Dynamik bei der Auszählung bzw. des Wahlabends. Siehe z.B. aus der Vergangenheit.
http://newsv1.orf.at/061002-4472/?href=http%3A%2F%2Fnewsv1.orf.at%2F061002-4472%2F4461t...
War auch ein knappes Rennen. Wie es ausgegangen ist, sollte klar sein.


Wie gesagt, Sie ignorieren einfache, bekannte Umstände bei Wahlen in Österreich mehrmals. Im Gegenzug basteln Sie sich Zahlenkonstrukte und Aussagen zusammen, die so nicht haltbar sind. Damit erübrigt sich leider auch jede Diskussion.

Dies ist meine letzte Antwort.
Bin ab jetzt beschäftigt, meinem Goldfisch das Fahrradfahren beizubringen.
Erscheint mir mittlerweile äußert erfolgsversprechend im Vergleich zu anderen Aktivitäten.

Also jetzt mal Butter bei die Fische und keine fantasierten Aussagen.

Hier ist nochmals der Link zur ORF Sendung
http://tvthek.orf.at/program/Bundespraesidentenwahl-Stichwahl-um-die-Hofburg/12786258/W...

Das war jene von Hochrechnung von 17:00.

1. Hochrechnung:
Es seit der Hinweis gestattet: bei 0:53 im Bild

"Hochrechnung"
50,2 zu 48,8
Auszählunggrad 57,4 %
Schwankungsbreite: 2 %

Nochmals, die Schwankungsbreite bezog sich auf das Modell.

Wie Sie wieder weiter unten belegen, verwechseln Sie Modell und ausgezählte Stimmen. Und Sie verwechseln nicht nur dies.

Sie ignorieren, bereits zum wiederholten Male, dass erstens es ein Land-Stadt-Gefälle gibt (siehe Hofer kam unter 37 Prozent in Wien) und zweitens Wien erst später ausgezählt wurde. Wien macht ca. 17 % der Stimmen aus. Also berechnen Sie mal die Verschiebung.

Zu den Rechnenkünsten von Strache verweise ich auf:

http://www.oe24.at/oesterreich/politik/Strache-Fragwuerdige-Dinge-passieren/236730284

Strache ist mit einfacher Arithmetik überfordert. Ein trauriges Zeugnis für den Zustand des österreichischen Bildungssystems. Aber anscheinend ist er damit nicht alleine.

Diesen Rechenvorgang hat er mittlerweile von seiner FB-Seite gelöscht. Die lächerliche Abweichung von eh 10 % von Strache ist jedoch im Video klar erkenntlich.

Zu Sondersprengel Linz:
http://derstandard.at/2000037555835/Linzer-Sondersprengel-Schlecht-dargestellt-aber-kor...

Quelle:
http://diepresse.com/home/politik/bpwahl/4994292/Was-ist-dran-an-der-Wahlkartenverschwo...

Ja, grenzt an eine unglaubliche Dummheit.

Als gelernter Österreicher weiß man leider, dass solche Leute in Ministerium rumlaufen.

Und ja, es gab Zahlenprobleme bei der Wahl, siehe Waidhofen.

Aber es ist ein Unterschied zu den haltlosen Aussagen von oben (siehe Stadtlandgefälle und Auszählungsfortschritt, Realitätsproblemen) bzw. jener der FPÖ-Leute, die schon vor dem Wahlgang getätigt wurden, ein Witz.

Ich dachte immer, ein kritischer Geist übernimmt nicht jede Aussage von einer Person wie Strache für bare Münze.

Weil es dazu passend ist:
https://www.youtube.com/watch?v=fHrLCkPLufk

Ein alter Mann erklärt mal HC Strache den Unterschied zwischen Millionen und Milliarden sowie die Beherrschung der Arithmetik.


mfG

Prikopa

Oder für Sie auch gerne Ihr Kaiser von China, mit der besonderen Gabe, erschossene Personen am Tempelberg wachzuküssen. Ich warte ja noch immer freudigst auf Quellen zu Ihren Behauptungen bzgl. Hofer und Tempelberg.


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