Es wird keine Revolution geben. Die Revolutionäre sind alle zu Transferleistungsbeziehern geworden. Und die revoltieren nicht

Mephistopheles, Datschiburg, Dienstag, 24.05.2016, 08:39 (vor 3557 Tagen) @ Reffke4249 Views
bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 24.05.2016, 09:11

Lieber Hasso,

Es ist ist einfach nicht zu fassen!
Diese Arroganz der Macht ist dermaßen dummdreist und offensichtlich:
https://youtu.be/7dN7u0Ibc7o
Bei meinen vielen Favoriten ausgegraben [[zwinker]]

Dazu fällt mir dieses Lied von der Barrikade 1848 ein:
Heckergruppe Singen -
Heckerlied

PS: Revolution in the Air!
[[herz]]

Eine Revolution ist in einer Demokratie unmöglich - mangels Revolutionären.
Es war der geniale Trick der Demokraten, alle potentiellen Revolutionäre zu Transferleistungsbeziehern zu machen. Und die revoltieren nicht.
Alles, was Habenichtse - in veralteter Sprache Proletarier genannt - in einer Revolution erreichen könnten, und durch frühere Revolutionen erreicht haben, ist, zu Transferleistungsbeziehern zu werden. Das sind sie aber bereits.
Bei einer Revolution würden aber die Transferleistungsbezüge ausbleiben.
Deswegen sind die potentiellen Revolutionäre heutzutage die entschiedensten Gegner einer Revolution.

Was es allerdings geben wird, das sind Aufstände. Und zwar dann, wenn die Transferleistungen ausbleiben. Solch einen Aufstand darf man auf keinen Fall mit einer Revolution verwechseln.
Diese Aufstände werden die bewaffneten Kräfte eines Staates auf den Plan rufen - nein, nicht um sie niederzuprügeln, sondern um sie niederzuschießen.
Hat ein Staat nicht mehr ausreichend bewaffnete Kräfte, oder sind diese moralisch nicht dazu in der Lage, mit Panzern direkt in eine Menschenmenge zu feuern, so ruft das automatisch andere Staaten auf den Plan, die moralisch nicht so degeneriert sind, und deren Soldaten den Job dann erledigen werden.

Die Wahl zum Bundespräsidenten in Österreich zeigt sehr deutlich, daß das derzeitige sozialistische System nicht reformierbar ist. Eine evolutionäre Korrektur ist nicht möglich, dafür wehren sich die systemimmanenten manipulativen Kräfte zu intensiv. Etwas profaner ausgedrückt: Es wird beschissen und gelogen, wo immer es geht. Nur, leider, geht dies nicht ewig. Die Staaten sind allesamt überschuldet, die Geldmacht im Hintergrund kann noch so sehr an allen Fäden ziehen, das Kartenhaus wird schließlich zusammenbrechen. Dann erscheint kein Kaiser in schimmernder Rüstung, sondern es bricht die Hölle auf Erden los. Oh, das Neue Reich wird entstehen, keine Bange, doch die Geburtswehen werden fürchterlich sein.
(kopiert aus einem Tageskommentar von Michael Winkler)
http://www.michaelwinkler.de/Kommentar.html

Gruß Mephistopheles

PS: Was oft durcheinandergebracht wird: Auch Arbeitnehmer sind nichts anderes als Transferleistungsbezieher. Sie beziehen ihr Einkommen von ihrem Arbeitgeber, nicht aus dem Einsatz ihres Eigentums. Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc


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