Stadt-Land-Gefälle

Prikopa, Dienstag, 24.05.2016, 19:46 (vor 3555 Tagen) @ nereus3355 Views

Lieber nereus,

wurde hier schon erklärt.

Siehe http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=403895

Verschiebung im Laufe des Abends ergibt sich in Österreich aufgrund des Land-/Stadt-Unterschiedes bzw. Wahllokale schließen in kleineren Gemeinden früher und sind auch schneller ausgezählt.

Dieses Gefälle gab es auch bei vorigen Wahlen in Österreich.

gehöriger Skepsis aufgenommen worden. Denn es stellt sich schließlich die
Frage, wie es sein kann, daß nach über 2/3 ausgezählter Stimmen selbst
die Fehlertoleranzen noch gesprengt werden.

Quelle? Wo wurden die "Fehlertoleranzen" (Schwankungsbreiten) gesprengt?

Seltsamerweise haben die hier mitschreibenden Jubelperser noch immer nicht
auf diese ganz konkrete Frage beantwortet.

Doch. Siehe http://www.dasgelbeforum.net/search.php?search=prikopa&x=0&y=0

Hast Du vielleicht eine Erklärung, warum der Trend so abrupt abbrach?

Siehe oben.

Durch das Mixen der Zahlen war aber für die breite Öffentlichkeit der
Absturz viel weniger fühlbar. Nach einer anfänglichen knappen 51er kamen
schnell die 50:50 und blieben den ganzen Abend über bestehen.
Das ist Manipulation vom Allerfeinsten!

Ich will ja nicht das Wort "Manipulation" verwenden, aber es ist zumindest eine "Ausschmückung", trotz besseren Wissens solche Aussagen zu tätigen.

Bei jeder Wahl werden in Österreich ab 17:00 Uhr solche Hochrechnungsmodelle verwendet. Der Unterschied zwischen ausgezählten und prognostizierten Stimmen ist hoffentlich verständlich.

Ebenso leuchtet mir nicht ein, warum sich Briefwähler deutlich anders als
Direktwähler entscheiden sollen.

Weil die Briefwähler urbaner sind.


mfG


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