Opfer
2)Ist es möglich, dass man auch nach fast 15 Jahren nach 9/11 noch immer
keine genauen Zahlen der jüdischen Opfer kennt (oder nicht nennen will),
die damals beim WTC umkamen? Die Aussage von Herrn Stephen Eric Bronner
(min 26.30 – 26.40) mit einer Angabe als Politikwissenschaftler von
250-400 Personen erscheint mir von der Genauigkeit her gerade lächerlich.
Wie würdest du denn "jüdisch" definieren?
Ist es einer, der am Sabbat die Synagoge aufsucht? Viele liberale Juden, z.B. die in Kalifornien leben, tun das nicht.
Oder reicht es, dass die Mutter Jüdin ist, unabhängig von der Religionszugehörigkeit des Vates? Gilt dies auch dann, wenn die Mutter gar nicht mehr praktiziert?
In Deutschland, wo die Zahl der Katholiken aufgrund der Steuereintreiber (Merkmal rk auf der Lohnsteuerkarte) genauer bekannt ist, wäre so etwas vielleicht (weiss es jemand?) möglich. (Also die Ermittlung einer genaueren Zahl.)
Siehe auch den Wikipedia-Eintrag "Wer ist Jude":
https://de.wikipedia.org/wiki/Wer_ist_Jude%3F
Zitat:"Während das orthodoxe und konservative Judentum nur als Juden von Geburt an akzeptiert, wer eine Mutter hat, die zum Zeitpunkt der Geburt des Kindes halachisch gesehen Jüdin war, wird in Gemeinden des Reformjudentum neben der matrilinearen auch die patrilineare Abstammung akzeptiert, vorausgesetzt, das Kind wird jüdisch erzogen."Zitatende
Von daher halte ich die Aussage "Bei 9/11 sind keine Juden gestorben" für nicht hilfreich im Hinblick auf die Debatte, sondern eher für Polemik.
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Zitat des Jahres: "We have put together I think the most extensive and inclusive voter fraud organization in the history of American politics."
It's a big club, and you ain't in it.