Das war die reinste Propaganda und eine Instrumentalisierung von Hilfebedürftigen
Ich hoffe sie kommen in die Hölle, diese Unmenschen.
Vollste Zustimmung!
Beim Vergleich mit dem Flugblatt und Google-Maps sieht man, dass die Reise durch ein Waldgebiet bis zur grünen Grenze führte (ca. 7,5 km). Ein paar Hundert Meter hinter der Grenze sollte der Konska überquert werden (ein Nebenfluss des Vardar), um in die in der Nähe liegende Stadt Gevgelija in Mazedonien zu gelangen. Gevgelija liegt verkehrsgünstig direkt an der Europastraße E75 und der Eisenbahnlinie Athen-Belgrad.
Der Konska führte nach dem Starkregen der letzten Tage erhebliche Wassermengen. Geplant war die Nutzung einer ansonsten recht gut querbaren Furt unmittelbar neben einer ehemaligen Brücke, deren 3 Fundamente man bei Google-Maps erkennen kann:
https://goo.gl/maps/r7VDnpNLDPn
Das Ereignis wurde sorgsam geplant, denn auf dem Südufer des Konska (also auf Mazedonischem Gebiet) parkten während der Aktion Dutzende Wagen der Journalisten und Drohnenpiloten. Das kann man auf den veröffentlichen Videos sehr gut erkennen.
Die Zahl der Helfer und Aktivisten schätze ich auf rund 70 bis 80, die Zahl der Journalisten auf rund 30 bis 40. Die Menge der Menschen, die „rüber gemacht“ haben, sind in den Medien eindeutig hochfrisiert. Man muss sich einmal anschauen, wie lange die „Überfahrt“ einer einzelnen Person dauert (das sieht man in den Videos recht gut).
Start der Wanderung war um 14:00, am Konska startete die Aktion frühestens um 15:30 und bis zur Dunkelheit blieben nur rund 2,5 Stunden. Auf den Videos sieht man bereits die anbrechende Dämmerung. Mehr als 3 Leute pro Minute dürften es bei der Durchquerung der Furt nicht gewesen sein. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass sich die Aktivisten geschlagene 2,5 Stunden lang das eiskalte Wasser von oben in die Gummistiefel haben laufen lassen. Als die Bilder und Filme im Kasten waren, war es sicherlich mit deren „Hilfsbereitschaft“ vorbei.
Wie krank im Kopf muss man sein, sich so etwas auszudenken und dabei so verantwortungslos mit den Hoffnungen und Emotionen der Menschen zu spielen – nur um Bilder zu machen, die „wachrütteln“ sollen.
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.zip