Gut auf den Punkt gebracht. Leben ist Schuld, Tod ist Ende der Schulden, Verminderung der Schulden ist vorzeitiges Sterben
Das schlechte Wetter ist auch ein Problem, von mir genausowenig zu
beeinflussen. Der Staat lässt sich momentan nicht abschaffen, aber
zähmen. Mittlerweile sind - ich schätze jetzt mal aus dem Bauch - bei uns
ca 40% der Leute aus dem Abgabezwang entlassen - die sogenannten
Transferempfänger.
40% Überflüssige. Irgendwann wird man sich ihrer entledigen
Früher waren das alles Leibeigene,
Frondienstleistende. Heute werden sie ausgehalten und jeder hat die Option,
sich dazuzugesellen. Der Staat hat kein schreckliches Antlitz mehr. Drum
strömen auch die Flüchtlinge so gern ein, lieber in der Turnhalle
kampiert als laufend vom Mufti verprügelt.
Vielleicht deren Aufgabe, für die Entledigung der Überflüssigen zu sorgen?
Jedes Tier kämpft aber dauernd, um MANGEL zu verhindern oder zu
entgehen.
Glaube ich nicht. In der Natur setzt man sich entweder an den gedeckten
Tisch, oder man schwindet klaglos hinweg, allenfalls heult man dabei noch
etwas herum. MANGEL ist ein soziales Konzept, das aus einer Bilanz
resultiert (Soll/Haben). In der Natur gibt es keine Bilanzen, nur jederzeit
ausgeglichene Salden. Bilanz ist das Gegenteil davon und ein soziales
Konzept.
Super!
Dann liegt aber die Folgerung klar auf der Hand:
Die Urschuld begann damals, als der Mensch eine Möglichkeit fand, sich ein Surplus zu schaffen, welches die Natur nicht für ihn vorgesehen hatte, und den Gebrauch des Feuers entdeckte.
Ich halte das Feuer für eine spielerische Entdeckung, nicht geboren aus dem Verstand, sondern umgekehrt: Die Entdeckung des Feuers schuf erst den menschlichen Verstand.
Und mit dem Feuer war es genauso wie mit dem Strom: Bis vor etwas über 150 Jahren kannte der Mensch keinen Strom, hat ihn niemals weder benötigt noch vermisst, und heute geht es praktisch nicht mehr ohne Strom.
Genau so war es mit dem Feuer auch: Kaum war es entdeckt, innerhalb weniger Generationen, konnte der Mensch nicht mehr ohne Feuer. Und so hat man auch keine einzige menschliche Gemeinschaft gefunden, die ohne Feuer überleben konnte.
Und damit war die Urschuld in der Welt: Der Mensch musste vom (schuldlosen) Sammler zum schuldigen Jäger werden, um leben zu können.
Noch einmal: Naturzustand ist, das zu nehmen, was die Natur von sich aus anbietet.
Urschuld ist, wenn das nicht genügt und die Natur gezwungen werden muss, das zu liefern, was der Mensch benötigt.
Ich glaube nicht an die Urschuld, ein Begriff übrigens, auf dem @dottore
auch nicht unbedingt bestehen wollte. Er funktioniert auch nur recht
holprig, wenn man die Person in zwei Teile teilt, die aneinander zwar
Ansprüche stellen sollen, aber nicht vollstrecken können dürfen usw,
also ziemlich viele spezielle Randbedingungen für ein angeblich
elementares Konzept.
Nö, hast du falsch verstanden. Ich hoffe, ich konnte dich mit obigem überzeugen.
Es gibt nur einen freigebigen Gläubiger - die Sonne.
Die Sonne ist eben kein Gläubiger, genausowenig wie die Mutter.
So ist es. Und der Mensch ehrt seine Eltern lt. Bibel nicht aus Schuld, sondern, damit es ihm wohlergehe auf Erden. Also aus egoistischen Gründen.
(Vielleicht ist das die - seelische - Strafe mit der Flüchtlingskatastrophe, dass wir unsere Eltern und Vorfahren nicht geehrt haben?)
Sicher wäre es besser, wenn man dem Staat nichts gäbe - aber dann
würde
er mehr beschlagnahmen. Durch Staatsanleihen wird er sozusagen
gezähmt,
ist das nicht wunderbar?
Nein.
Also mir ist ein Staat, der um Kauf seiner Anleihen bittet lieber, als
einer, der beschlagnahmt.
Kommt noch. Die Hölle ist das, wenn immer alle das Beste wollten, oder so.
Oh je, nicht auch das nocht.
Ich finde das jetzige Zeitalter schon schlimm genug
Ich finde das jetzige Zeitalter nicht schlimmer als andere. Wirtschaftlich
ernten wir jetzt die Früchte des Internets, also der Vernetzung.
Das jetzige Zeitalter ist noch lebendig, weil die Schulden bedient werden. Hört die Schuldenbedienung auf, stirbt erst das Zeitalter und dann sterben die Menschen.
Gruß Mephistopheles
--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc
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