Die Gutmenschen haben recht

Monterone, Mittwoch, 10.02.2016, 19:14 (vor 3651 Tagen) @ DT3947 Views
bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 10.02.2016, 20:05

Aber alles wurde weggewischt oder mit "Nazi", "Rassismus", ... abgetan.

Völlig zurecht! Versetzen wir uns in die Lage der Gutmenschen und Demokraten, so muß sich aus deren Warte betrachtet jedes Abweichen vom besatzerseitig vorgegeben Weg als faschistisch, nazistisch und latent antisemistisch darstellen.

Diesen Zusammenhang scheint als einer der ersten Robert Brasillach erkannt zu haben, als er Louis-Ferdinand Célines rattenscharfe und das Dritte Reich wegen seiner sozialen Erfolge lobende Bagatelles pour un massacre als *erstes Zeichen einer Revolte der Indigenen* bezeichnete, (einer Revolte gegen den staaten-, kulturen- und völkervernichtenden Demokratismus, M.)

Die BRDlinge liegen also sowohl sachlich als intuitiv richtig, wenn sie noch die kleinste Regung von Souveränitätsstreben für faschistisch halten.

Legen wir die Scheuklappen ab, so stellte sich damals, nach dem Untergang der großartigen Bismarck'schen Staatenordnung, der Faschismus vielleicht als halbwegs akzeptable und friedenserhaltende (!) Alternative zum kriegshetzenden und genozidaffinen Demokratismus-Kommunismus dar.

Die Texte eines Céline, Brasillach, Rebatet und Bardèche lassen diese Annahme sehr viel plausibler erscheinen als jahrzehntelang angenommen.

Dieses Grundmuster, bei dem Demokratismus-Kommunismus und Faschismus bestimmte Tendenzen zugeordnet werden, paßt nicht nur auf die 30er-Jahre, sondern bis heute; sogar, was die Länder Nordafrikas (Libyen), Arabiens und den Iran betrifft.

Monterone


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