Regierungspartei in Österreich will wegen Flüchtlingen Sozialhilfe kürzen - Malmö: 30 Handgranaten explodiert/Stimmung kippt

azur, Freitag, 29.01.2016, 09:05 (vor 3664 Tagen) @ Blut-Svente2967 Views
bearbeitet von unbekannt, Freitag, 29.01.2016, 09:08

Hallo Blue Svente,

danke Dir, wie den weiteren Antworten.

Das hier denke ich auch hin und wieder:

Manchmal wünschte ich, ich hätte nie angefangen, mich mit diesen
Themen zu beschäftigen. Ich beneide manchmal die Leute, die arglos
unwissend normal in den Tag hinein leben, einmal im Jahr in den
Urlaub fahren und und wenns knallt, dann kann man eh nichts ändern.
Die Zeit bis dahin war aber schön... [[zwinker]] Genießt sie.


Es ist vor allem so, dass man ja viele der Themen nicht wirklich braucht (würden sie einem fehlen? Nein.). Vor allem zählen doch Ruhe, Frieden und halbwegs Wohlstand.

Dass der Wohlstand zum Teil zu opfern ist, darin werden sich die Merkels und KGEs ("das Land wird sich ändern. Und zwar drastisch. Und ich freu mich darauf.") schon längst einig sein. So wie über die viele Arbeit und die Belastungen, die sei einfach so und unabgesprochen verteilen.

Dank einem Leser:

1) "Kürzung der Mindestsicherung: Parteien uneinig

Wie sehr sich die Parteien in der Frage der Flüchtlinge unterscheiden, hat heute die Debatte im Landtag gezeigt. Uneinig war man sich vor allem bei der geplanten Kürzung der Mindestsicherung.

ÖVP und FPÖ sind sich einig: Die Kosten für die Mindestsicherung sind in Zukunft, vor allem durch die Zunahme an Asylberechtigten, nicht mehr bewältigbar und müssen gesenkt werden…“

http://ooe.orf.at/news/stories/2754767/

Die ÖVP und die FPÖ sind sich da einig, soso... Das wird so richtig die Stimmung heben bei den darauf angewiesenen, und vor allem jenen, welche die Mindestsicherung ohnehin für überflüssig oder zu hoch halten.

( https://de.wikipedia.org/wiki/Bedarfsorientierte_Mindestsicherung )

2) Es heißt, in Schweden sei die Stimmung bereits gekippt. Das wird im Folgenden ausführlich dargelegt:

"So macht sich Schweden unattraktiv für Flüchtlinge

Schweden ist bei Flüchtlingen extrem beliebt. Doch das Land sieht sich an der Grenze seiner Ressourcen – und setzt auf freiwillige Ausreise von Asylbewerbern. Die Stimmung in der Bevölkerung kippt."

http://www.welt.de/politik/ausland/article151598689/So-macht-sich-Schweden-unattraktiv-...

Die großen traditionellen Volksparteien verlieren massiv an Wählergunst.

"Regierungschef Löfven muss seit Monaten zusehen, wie die ausländerfeindliche Partei immer mehr Zustimmung findet und mittlerweile zur drittgrößten politischen Kraft angewachsen ist. Die Rechtspopulisten fordern eine Reduzierung der Flüchtlingsaufnahme um bis zu 90 Prozent. Das kommt bei vielen Wählern an, denn übervolle Unterkünfte und die fehlende Integration hat zu Spannungen geführt, von denen die Schwedendemokraten profitieren."

Verhältnisse, wie wir sie hier bald auch hier haben werden?

"In den tristen Betonburgen der zumeist von Ausländern bewohnten Vororte von Stockholm, Malmö und Göteborg kommt es seit mehr als einem Jahr immer wieder zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Jugendlichen mit Migrationshintergrund und der Polizei. Den traurigen Rekord hält Malmö, wo es im vergangenen Jahr zu mehr als 30 Anschlägen mit Handgranaten gekommen ist. In den meisten Fällen geht die Polizei von Konflikten zwischen verschiedenen ethnischen Gruppen aus."

Darüber wurde hier bisher nicht groß berichtet.

Viele freundliche Grüße

azur

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