Zufall produziert Müll, nicht Planung
Ja, und nein. Auch unsere Rueckschluesse auf Milliarden Lichtjahre
entfernte Sterne (die "heute" schon nicht mehr existieren), sind "der
Wissenschaft" dann nicht zugaenglich. Wir schliessen nur auf andere
Gesetzmaessgkeiten "aus dem Heute" zurueck, da wir solche hier und heute
beobachten.
Man kann Planung und Komplexität auf Zufall zurück führen, auch wenn man die Zeitspanne bis in das Unendliche erweitert. Jede Beobachtung in der Natur zeigt, dass dort grundsätzlich fast nichts umsonst ist, alles extreme Komplexitäten aufweist.
Jüngst stellte man fest, dass selbst bei den sogenannten primitiven Formen bereits die selben Steuerungsgene da sind, wie bei den hochentwickelten Gehirnen. Die Gencodes sind viel ähnlicher als gedacht und die Vielfalt liegt in diesen Steuerungsgenen.
Bei Zufall muss einfach viel Unnützes und viel Unbrauchbares da sein. Genau aber das findet sich nicht. Daher halte ich die Behauptung einer zufälligen Entstehung des Lebens und seiner Komplexität für einen Glauben, der meinem Glauben an einen Schöpfer gleicht. Zufall wird dort durch Gott ersetzt. Das, was Gott geplant und geschaffen hat, macht die Natur als Gott mit dem Zufall.
Sie war nicht spontan (das ist so ein Begriff, den man praegt, um
ihn dann "widerlegen" zu koennen), ebenso, wie man nicht spontan eine Sechs
wuerfelt, sondern -statistisch betrachtet- jedes sechste Mal. Nimmt man
zwei Wuerfel und will bei beiden eine Sechs, dauert es laenger. Aber
irgendwann ... (siehe unten).
Spontan ist kein Begriff von mir, sondern umschreibt, dass das ein einmaliger, nicht reproduzierbarer, rein zufälliger Vorgang sein soll. Halt ein Wunder des Wissenschaftsglaubens.
Da bin ich noch
Agnostiker
Ich bin Christ, aber nicht in Bindung zu Kirchen.
Nein, im Gegenteil: es ist der o.g. Erkenntnis des
"Oft-genug-wuerfeln-Muessens" und der irdischen
Mutationsgeschwindigkeit/Selektionsrate geschuldet, dass man eigentlich um
die
Panspermie-Hypothese
kaum herum kommt ...Vgl.
Moore’s
Law and the Origin of Life - nach bisherigem Verstaendnis ist die
Erde zu jung.Aber, das Universum mit mehreren Milliarden/Billionen/Trilliarden - who
knows -
Lebens-Entstehungsstaetten
haette zwei Vorteile, die dafuer sprechen:A) Trilliarden mehr "Wuerfelspieler" - also koennen auch wesentlich
unwahrscheinlichere Szenarien Wirklichkeit geworden seinund
B) mehr als die doppelte Zeitspanne, also da, wo die Moore'sche Kurve die
Nullinie kreuzen wuerde.
Wenn ein Mensch einen Ball wirf, kann er ihn 10, 20, bis zu 50m werfen. Aber es ist eine Gaußkurve, die einen Schnittpunkt mit der Entfernungslinie hat. Egal, wie lange man hier die Zeit verlängert, die Entwicklung der Sportmedizin, es gibt einen Punkt, wo es endet und man wird nicht irgendwann einmal 1000m werfen als Mensch. Daher kann man mit einer Extrapolation solche Probleme nicht lösen. Wenn etwas unmöglich ist, wird es nicht möglicher, wenn man die Zeit oder die Spielplätze des Geschehens erweitert. Au0erdem erklärt der Zufall (Zeit x Möglichkeiten) nicht die Komplexität, da diese nur bei Planung entsteht.
Daher, auch wenn es vielleicht andere grob anders sehen, sehe ich in der Evolutionslehre bereits einen solchen Denkschalter, der unsere Wahrnehmung der Welt und der Dinge bereits massiv einschränkt, so wie an anderen Stellen im Forum das bezüglich anderer Sachverhalte dargelegt wurde.