Gegen die Realität kommt niemand an!
Hallo mh-ing,
Bei dem Attentat in Istambul servierte die Türkei in kürzester Zeit den
IS als Drahtzieher. De Maiziere äußerte hierzu begründete Zweifel, da
die gefundenen Ausweise plaziert sein könnten, man so schnell
normalerweise Tatverdächtige nicht feststellen könne.
Er äußert keine begründeten Zweifel. Er übernimmt die Herleitungen und erweckt für den Zuschauer lediglich den Eindruck einer kritischen Auseinandersetzung. Die Erklärung, weshalb es so schnell ging lieferte er darauf hin prompt hinterher: http://www.welt.de/politik/ausland/article150989042/De-Maiziere-erklaert-zuegige-Attent...
Das wird ohne ein Stocken in der Stimme von den Nachrichtensprechern
verbreitet. Wenn man aber selbe Punkte bezüglich der Attentate in Paris,
NewYork anwendet, ist man Spinner und Verschwörungstheoretiker.
Aber auch die Zuhörer haben längst das aktive Denken beendet.
Die Zuschauer denken scharf wie immer. Es fehlen ihnen nur die äußeren Omega-Punkte, um von diesen ausgehend zu erkennen, dass viele der medial hochgepushten Events in Wahrheit systematisch orchestriert und deshalb erst real sind. Wir erschaffen die Realität, durch Simulationen. Das ist seit den Anfängen so und zieht sich durch alle Bereiche der legitimierten (bejubelten) Herrschaftssysteme. Nie war es während der Unterdrückung anders. Und immer wieder sorgt die Unbewusstheit dieser Tatsache dafür, dass wir mit den Entwicklungen des Systems nicht zufrieden sind, die Abläufe als Probleme zu erkennen glauben.
Paris ist das beste Beispiel. Ob nun das in der Amateuraufnahme nicht geöffnete La Casa Nostra, oder die am Bataclan und dem La Carillon erst nach Absperrung durch die Polizei auf der Straße bzw. dem Gehweg herumliegenden Schussopfer. Oder die Szene, in der Forensiker bereits eine zugedeckte Leiche 25 Meter weit weg von dem Erstversorgungsscafe (wiederrum 400 Meter weit vom Bataclan entfernt) auf dem Gehweg stellen, im Hintergrund anhand der noch geordnet stehenden Stühle neben dem Cafe aber klar wird, dass die Aufnahme bereits vor dem Eintreffen der Verletzten/Opfer erstellt wurde.
Gleiches gilt für die Videoaufnahme der ersten an diesem Cafe vorbeilaufenden Jugendlichen aus Richtung Bataclan. Kurz bevor die ersten Polizeieinheiten eintreffen. Zu dem Zeitpunkt, als noch gar nicht klar war was genau am Bataclan geschah, sehen wir auf den Videoaufnahmen bereits SAMU-Helfer und Ärzte mit ihren Tragen im Inneren des Cafes. Oder die Bombenexplosionen in den davon völlig unbeeindruckten Innenräumen. Das immer noch knallrote Blut, welches am nächsten Morgen in den Ritzen der Gehwegplatten aufgenommen wurde. Und und und.
![[image]](http://i.imgur.com/71hyjgk.gif)
Dem Zuschauer fehlt ein äußerer Blick- und Vorstellungswinkel, in dem die Größe des Orchesters ersichtlich wird. Das ist alles. Und es fehlt die Vorstellung darüber, was Verschwiegenheiten und Abhängigkeiten in einem System bedeuten, in dem jeder daran glaubt, seinem Leben durch das Wirken im System einen Sinn zu verleihen. Was es bedeutet, wenn man die Realität hinterfragen möchte bzw. Unklarheiten zur Diskussion stellen möchte, kann jeder an sich selbst beobachten: Wer würde schon seine Freunde, seine Arbeitskollegen auf solche Fragen hinweisen und den Spott ernten wollen? Welches Orchestermitglied würde im Netz ernsthaft umschwenken und unter seinem realen Namen Informationen verbreiten, von deren Nichtverbreitung seine Existenz, aufgrund der Abhäbgigkeiten vielleicht sogar sein Lebensverlauf, abhängt? Strafen bei Vertragsverletzungen, wer will schon darüber nachdenken, was es bedeutet, sich über solch mächtige Systeme hinwegzusetzen.
Würde dies nicht funktionieren, könnte auch ich meinen Job gar nicht ausüben. Wir sind zehntausendfach voneinander abhängig und zehntausende Orchestermitglieder in der Branche fühlen sich abhängig. Dass Ihnen dies aus Zeitgründen nicht einmal bewusst wird ist ein anderes Thema.
Und selbst wenn es jemand wagt den Weg an die Öffentlichkeit zu suchen, sollte man bedenken, wie lang dieser Weg ist und wie schnell andersartige Informationen heutzutage durch milliarden Mentalfaschisten verhindert werden können. Und sei es dadurch, dass man ihnen eine 24/7 Stunden im Netz Videos hochladene Clownsbrigade beiseite stellt, die das Beschriebene immer zu als eine teuflische Hinterzimmerverschwörung erklären wollen. Ich behaupte, wir haben eine völlig falsche Wahrnehmung der systematischen Informationsblockaden. Und die werden immer effizienter. Das Orchester ist für die Orchestermitglieder ein völlig normaler Job, den sie ernst nehmen, den sie gerne machen, dem sie sich verpflichtet fühlen, für den sie motiviert werden und durch den sie ihre Exitenz und sozialen Beziehungen sichern. Dass wir selbst Teil der Blockade sind, wer würde schon darauf kommen? Alles muss wie Matrix sein, lächerlich und soweit simplifiziert, dass es eine Grenze zwischen der Simulation und Realität erkennbar, ja gar überschreitbar wird.
Es ist symptomatisch für unsere Zeit, dass wir zwar jede Menge an
Informationen aufnehmen können, viel Wissen in uns haben, was uns
Durchschnittsmenschen zu Hochgelehrten in früheren Zeiten machen würde.
Doch haben wir eine Fähigkeit nicht geschult und noch weniger entwickelt,
nämlich das Wissen zu verknüpfen, nachzudenken und zu hinterfragen.
Wir haben es uns bequem gemacht, fühlen uns als ausgebildete Mentalfaschisten solange wohl und im Vorteil (logisch denkend), wie wir immer zu einen inneren Orientierungspunkt auswählen und die ungewohnte und irritierende äußere Sicht auf das System (so unstabil diese anfangs auch sein mag) ablehnen.
Was ich damit sagen will:
Kritisches Denken heißt nicht, gegen den Mainstream oder in
Sonderstrukturen einer Gegenwelt zu denken, sondern, zu hinterfragen und
kritisch zu prüfen. Letztlich ist es das, was man mit "gesunden
Menschenverstand" noch als Begriff kennt, jedoch leider nicht mehr
anwendet. Kritisches Denken entsteht, wenn man Wissen verknüpft, sich
selbst auch hinterfragt und auch bereit ist, sich Verführung, Irrtum,
Dummheit und naive Gutgläubigkeit einzugestehen, um dann auch wiederum zu
suchen, was einen da hinein brachte, um zumindest aus dem Fehlern zu
lernen.
Das System funktioniert, die Simulationskräfte halten uns in der Spur. So wie derzeit alle zusammen in eine politische Richtung rennen, aus der heraus unser Europa wirtschaftlich und militärisch erst neu ausgerichtet werden kann. Vor diesem Hintergrund muss derzeit alles zu Tage kommen, was bei fehlender Hochemotionalisierung und psychischen Beeinflussung (In Köln war es bürgerkriegsähnlich!
) sehr schnell relativiert werden könnte. Die derzeitigen Arugmente sind halt Volltrefer. Dass es auf Youtube Kommentatoren gibt, die darüber berichten, dass sie weder ihre aufgenommenen Videos public machen können, noch sich erklären können, weshalb die eigenen Erinnerungen an diesen Abend in der Menschenmasse viel freudiger war. Die Tatverdächtigen räumt niemand aus dem Weg.
Die Simulationskraft ist mittlerweile so stark, dass der Mensch daran glaubt, seine lediglich kommentierende Zuwortmeldung würde noch etwas zum Ausdruck bringen, etwas verändern, obwohl es aufgrund des Vernetzungsdichte und der damit einhergehenden Endlos-Weitergabe der Fackeln (Informationen) nur noch einen Ausdrücke am Ende simuliert, wir "so tun als ob"!
Herzlichst,
Ashitaka
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Der Ursprung aller Macht ist das Wort. Das gesprochene Wort als
Quell jeglicher Ordnung. Wer das Wort neu ordnet, der versteht wie
die Welt im Innersten funktioniert.