«Gelegenheit macht Diebe»

Uwe, Freitag, 15.01.2016, 16:32 (vor 3675 Tagen) @ CrisisMaven3190 Views
bearbeitet von unbekannt, Freitag, 15.01.2016, 16:37

Hallo, @CrisisMaven,

Deinen Einlassungen bezüglich der Untersuchungen zur Verknüpfung von Straftatbeständen und Religions-/"Ethnie"-zugehörigkeit stimme ich voll inhaltlich zu und möchte noch hinzufügen, dass ich es so sehe, dass es nicht die Religion ist, die einen zum Straftäter werden lässt, sondern wenn schon dieser Aspekt herangezogen wird, dann ist es die verinnerlichte Auslegung des Täters der Glaubensgrundsätze einer Religion (willkürliches Stichwort z.B. straffällig werdende radikale Gegner der Abtreibung).

Der auf mmnews.de eingestellte offene Brief einer Frau enthält meines Erachten einen wesentlichen Punkt, warum es in bestimmten Situationen zu Ereignissen wie in Köln oder erhöhten Raten von Straftatbeständen aus bestimmten Gruppen heraus kommt. Es heißt darin:

«Daher gibt es auch keine entsprechende soziale Kontrolle. Je mehr von ihnen sich zusammenrotten, umso gefährlicher wird es für Frauen. Bei deutschen Männern verhält es sich diametral umgekehrt: Je mehr von ihnen da sind, umso stärker achten sie darauf, den Frauen zu gefallen und Männer, die sich Frauen gegenüber negativ verhalten, zu sanktionieren.»

Der Teil, der auf die "deutschen Männer" bezogen ist, gilt bestimmt auch nur, wenn die "sozial Kontrolle" funktioniert, ansonsten meine ich aus dem offenen Brief herauszulesen, dass die Schreiberin in einer Clique eingebettet war, deren Art mir als Motorradfahrer aus jüngeren Jahren auch nicht unbekannt ist. Die Clique / der Clan bietet "Schutz", solange Regeln geachtet und eingehalten werden.

Genau dieses "Regulativ" scheint mir nach meinem Gefühl bei einigen Zugewanderten hier im Lande häufiger durcheinander geraten zu sein, als bei den als "Deutsche" bezeichneten, da die klare "Ansage" fehlt, die darin besteht, dass die Übertretung zu direkter Konfrontation mit dem "Gegenclan" führt.

Doch das sind alles Punkte, die sich der statistischen Prüfung entziehen, wie auch die Zahl von nicht zur Strafverfolgung angezeigte Straftaten, sei es aus Scham (nicht nur bei Sexualdelikten), "Clan-Disziplin" oder anderen Gründen, die nicht in die Datenreihen Eingang finden.

Und daher erlaube ich mir, einen Teil Deines Schlusssatzes, @CrisisMaven, auch für mich zu verwenden: «Daher, weil ..., ist die Diskussion um eine Kriminalitaetsstatistik entlang dieser Bruchlinien muessig, ...», es sei denn, man bekäme Zugang zur eigenen Datenerhebung im Rahmen einer wissenschaftlichen Arbeit (z.B. per Interview).

Gruß,
Uwe


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