Die hintersten Kaffer

Zarathustra, Donnerstag, 14.01.2016, 13:31 (vor 3676 Tagen) @ DT5215 Views
bearbeitet von Zarathustra, Donnerstag, 14.01.2016, 13:39

Habe im Laufe meines Lebens schon in vielen Ländern gearbeitet, rund um
den Globus, u.a. auch in der Schweiz, und jedes Mal habe ich versucht,
meinen Arbeitsplatz etwas besser zu verlassen als ich ihn angetroffen
hatte. Sei es so etwas einfaches wie Ordnung machen, die Werkstatt
aufräumen, etwas sortieren oder beschriften, die Sachen für andere
zugänglich machen, und selbstverständlich habe ich versucht, so schnell
es ging die Sprache zu lernen, mich nützlich zu machen, Kontakte zu
knüpfen, blend in wie man so schön sagt.

Das im Amiland hat so vorzüglich funktioniert, daß ich nach ein paar
Jahren als Ami durchgegangen bin und auch heute noch praktisch akzentfrei
American English spreche. Damals war ganz wesentlich, daß man über die
Football- und Basketballergebnisse bescheid wußte, usw.

Sehr gut.

DAS erwarte ich nicht unbedingt von jedem Flüchtling, aber daß man in
Massen keine Damen betatscht ist wohl auch dem hintersten Kaffer klar.

Eben, und weil dies wohl auch dem hintersten Kaffer klar ist, tun dies die meisten Kaffer eben nicht. Dafür tun die meisten 'Asylexperten' im DGF so, als ob die meisten Kaffer eben genau dies täten.

Sorry, aber die Amis schmeißen auch gnadenlos raus wenn man sich daneben
benimmt, und reinkommen ist verdammt schwer, wenn man nicht grade illegaler
Mexikaner ist, und die Schikanen auf den Ämtern sind bei Arbeitsaufnahme
genauso schlimm in der Schweiz wie in Amerika. Nur Singapur macht es einem
leichter.

Die USA soll als Vorbild nehmen, wer will. Ich tu's nicht.

Und nicht mehr oder weniger fordere ich von unserem Land.

Du forderst alttestamentarisches/Scharia-artiges Gebaren von diesem Euerem Lamde ("ab nach Aleppo").

Warum sollen es
die in Wirklichkeit Arbeitssuchenden leichter haben als ich in Kanada oder
Australien?

Wärest Du ein Syrer, wärest Du heilfroh, wenn man Dir keine Steine in den Weg legen würde auf Deiner Suche nach Arbeit. Warum vergleichst Du Dich, einen Glückspilz, der auf der Sonnenseite des Lebens aufwuchs, mit Flüchtlingen?

Grüsse, Zara


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