Prinzipiell ist es nicht falsch, was du sagst

BennyF, Donnerstag, 14.01.2016, 06:56 (vor 3676 Tagen) @ Robert5572 Views
bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 14.01.2016, 07:08

Zuerst einmal hoffe ich sehr, dass dieser Thread nicht auch wieder "zensiert" wird, nur weil er mal eine andere Meinung enthält. Ich hoffe auf eine konstruktive Diskussion.

Zunächst einmal bezweifle sehr, dass solche Studien objektiv und aussagekräftig sind. Das liegt zum einen daran, dass wir wissen, dass gerne die Herkunft der Täter verschwiegen oder gar nicht freigegeben wird. Zum anderen wissen wir von populären Beispielen wie z.B. der Arbeitslosenstatistik nur zu genau, wie man durch Herumschrauben an den Parametern das Ergebnis massiv verfälschen und beeinflussen kann. (Ich hoffe doch sehr, das NIEMAND hier noch die Arbeitslosenstatistik ernst nehmen kann!)

Im Prinzip gebe ich Robert recht, Kriminalität hat nicht zwangsläufig mit Ethnie bzw. nationaler Zugehörigkeit zu tun. Kriminalität hat IMMER mit Bildung, sozialer Stellung in der Gesellschaft, Erziehung und manchmal auch mit kulturellem Hintergrund zu tun. Und damit aber auch indirekt mit religiöser Zugehörigkeit.

Nehmen wir z.B. den Islam, nach dessen Lehre Frauen als minderwertig oder Andersgläubige als feindlich betrachtet werden. Nun hängt es aber auch von der Herkunft und Bildung ab, wie diese Lehre ausgelegt und gelebt wird. Wenn du aus einem Land bzw. einem Dorf kommst, in dem dir von Kindheit beigebracht wird, dass man Frauen wie Sklaven behandelt und Christen deine Todfeinde sind, dann wirst du die Einstellung nicht ändern, wenn du auswanderst.

Auf der anderen Seite gibt es natürlich auch in islamischen Ländern (um beim Beispiel zu bleiben) jede Menge Leute, die gebildet genug sind, dass sie wissen, dass wir nicht mehr im Mittelalter leben und die Welt sich in den letzten 1000 Jahren verändert hat.

Die Frage ist doch: Welche Art von Mensch wandert gerade nach Europa ein? Es wurde uns ja lange Zeit vorgegaukelt, das wären alles Akademiker, Ärzte und Studierte, die unsere Gesellschaft bereichern und die wir am Arbeitsmarkt dringend brauchen. Mittlerweile wissen wir, dass das leider gelogen war und die Masse der Zuwanderer aus untersten sozialen Schichten kommen, niemals hier am Arbeitsmarkt vermittelbar sein werden und demzufolge dauerhaft perspektivlos und frustriert sein werden. Von den paar eingeschleusten "Gefährdern" mal ganz abgesehen.

Nun frage ich dich: Ist das nicht der optimale Nährboden für Kriminalität? Wer die kriminelle Einstellung nicht mitgebracht hat, wird sie sehr wahrscheinlich hier lernen, aus Frust, Langeweile und weil ein Leben ohne Perspektive Menschen einfach kaputt macht (egal woher sie kommen).

Die Diskussion hat also ÜBERHAUPT NICHTS mit Fremdenfeindlichkeit, mit "Rassenhass", mit "rechter Gesinnung" zu tun. Unser Dillema ist doch eher, dass dieses Grundproblem systematisch geleugnet wird und dass man nicht differenziert. Sondern dass es heißt, entweder du bist für uns (Refugees welcome, egal wie und woher) oder gegen uns (Nazischwein). Dadurch wird von Medien und Politik BEWUSST eine Spaltung der Gesellschaft provoziert.

Kein Mensch macht sich mal die Mühe, sich zu überlegen, wie man mit dem Dilemma umgeht. Denn einfach nur "Wilkommen" zu schreien und "AfD/Pegida sind alle Nazis", ist realitätsfremd, infantil, dämlich. Und wird das Problem verschärfen.

Edit: Und ich hoffe jetzt nicht, dass hier so ein unrealistischer Vorschlag kommt, wir müssten halt dafür sorgen, dass die Zuwanderer Bildung erhalten. Das ist nämlich aufgrund der Masse an Menschen schlicht und ergreifend ein Ding der Unmöglichkeit.


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