Gerade wenn man Heinsohn's Aussagen auf die "Bataclan"-Anschläge bezieht, war er "der Einzige"
Heinsohn im philosophischen Quartett 2006, es lohnt sich, auch wenn man
es schon gehört hat:
https://www.youtube.com/watch?v=kZRnuHeqQjw
Aber Willemsen und Sloterdijk sind wie ueblich in ihrer Banalität kaum zu
ertragen.
Was besonders erstaunlich ist, ist wie Heinsohn bereits 2006 völlig treffend analysierte,
was den meisten erst nach den Bataclan-Anschlägen auffiel, nämlich dass anders als bei
den "Charlie Hebdo" Anschlägen nun kein "Grund" mehr vorhanden ist, um die Opfer zu
wählen und nur noch wahllos getötet wurde.
Willemsen ist zu Gute zu halten, dass ihm dies als Konsequenz von Heinsohn's Theorie
aufgefallen ist - d.h. er hat sich wirklich mit Heinsohn's Theorie beschäftigt:
https://www.youtube.com/watch?v=kZRnuHeqQjw#t=36m50s
Willemsen will es nicht glauben.
Das ZDF hat hier eigentlich eine Perle auf Lager, die man bei all den Diskussionen neulich
hätte einspielen können, denn es scheint, dass all die Terror- und Islamexperten bereits
so früh zu Bett gingen, dass ihnen "Quartett" und "Nachtstudio", wo Heinsohn mehrmals aufgetreten
ist, entgangen ist.