Blauäugig - Rassissmustraining von Elliott (Jane

Mercury, Donnerstag, 12.11.2015, 14:57 (vor 3735 Tagen) @ Leserzuschrift6200 Views

Hallo Loki,

Interessant in diesem Zusammenhang sind die Bestrebungen eindeutig
jüdischer Kreise, den Weißen ihren Rassismus immer schön einzureden,
siehe z.B. diesen "Workshop" zum Thema Rassismus:
https://m.youtube.com/watch?v=fltwjsaxf08
Kurze Recherche ergibt:
Der Initiator heißt Jürgen Schlicher, ist Jude und seit Jahren als
Rassismus-Trainer unterwegs.

Das Rassissmustraining hat mit "Rassissmus einreden" wenig zu tun. Die Grundidee ist, die Wirkung von Zuschreibungen erleben zu lassen, statt zu argumentieren. Das Training wurde von Jane Elliott entwickelt (zunächst in Grundschulklassen) und ist https://de.wikipedia.org/wiki/Blau%C3%A4ugig_%281996%29 dokumentiert (leider kein Link zum Film). Eine wirklich gute Doku!
Daraus entwickelte sich ein Programm. Mehr darüber ist hier nachzulesen.
"Die Lehre: Diskriminierung ist ein Machtspiel, in welchem die dominante Gruppe sich auf Kosten der dominierten Gruppe bereichert und bestärkt. Da der dominierten Gruppe keine Macht zugestanden wird, kann sie ihre Bedingungen nicht ändern, nur die dominante Gruppe kann dies."
Auf der genannten Webseite unter "Workshops" ein Zitat von Elliott als Bildunterschrift: "Rassismus hat nichts mit Hautfarbe oder ethnischer Zugehörigkeit zu tun, sondern nur mit oben und unten, mit arm und reich, mit Kategorien wie höherwertig und minderwertig. Wo Rassismus herrscht, werden auch Frauen, Schwule, Lesben und Behinderte ausgegrenzt." Die von mir hervorgehobene Stelle zeigt, dass es Elliott um mehr geht als den instrumentalisierten Rassismussbegriff heutiger Zeit.

Schlicher ist nicht Initiator des Programms.

Pikante Details:
Er selber hat weder braune noch blaue, sondern graue Augen und während
des Workshops trägt er teilweise eine Krawatte mit dem sogenannten
"allsehenden Auge", das ja auch auf der Dollar-Note abgebildet ist und da
diese Krawatte weder modisch noch passend ist, finde ich das doch zumindest
merk-würdig.

Das ist vieleicht ein Verschwörungsmerkmal. Vielleicht und im Kontext wahrscheinlicher trägt er die Krawatte, weil das allsehende Auge genau die angemasste Macht der Macht verkörpert: Gott und NSA sehen alles, also Hände auf die Bettdecke und unterordnen!

Das Training ist allerdings tatsächlich auch doppelbödig. Einerseits klärt es auf, was gut ist. Andererseits wurde es auch in Managementkreisen durchgeführt, um die Manager für Rassissmus und Sexismus zu sensibilsieren. Na, zufällig kann man dann auch lernen, wie man es richtig macht ....

Gruß

Merucy

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„Meine Arbeit ist ein Versuch, mit großer Traurigkeit die Tatsache der westlichen Kultur zu akzeptieren." Ivan Illich


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