„Fuck the EU“, Pyatt erwiderte: „Oh, genau, und ich denke wir müssen etwas machen …

Meierding, Donnerstag, 12.11.2015, 14:23 (vor 3733 Tagen) @ nereus6226 Views

Moin,
wirklich interessant ist ja die Antwort des Pyatt, welche kaum durch die Medien ging. Anscheinend machen Sie es und Putin könnte das jedem Deutschen 1000 mal vorsingen, es würde nur wenig bringen.

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Quelle / Kopie von: https://de.wikipedia.org/wiki/Victoria_Nuland Kontroverse über abgehörtes Telefonat Nulands

Victoria Nuland und Botschafter Geoffrey R. Pyatt begrüßen Petro Poroschenko in Warschau am 4. Juni 2014
Am 4. Februar 2014 wurde ein abgehörtes Telefongespräch Nulands mit dem US-Botschafter für die Ukraine, Geoffrey R. Pyatt, auf der Video-Plattform YouTube unter dem Titel Die Marionetten des Maidan (Марионетки Майдана) veröffentlicht.[4][5] Die beiden Diplomaten diskutieren darin die aktuelle Krise in der Ukraine. Besprochen wird unter anderem, welche Politiker der Opposition der nächsten Regierung in Kiew angehören sollen.

Nuland äußert ihren Unwillen darüber, dass „Klitsch“ (Vitali Klitschko) in die ukrainische Regierung eintreten solle. Sie favorisiere „Jats“ (Arseni Jazenjuk), dem sie sogar das Ministerpräsidentenamt zutraut. Pyatt seinerseits erklärt Nuland, er sei froh, dass sie Jazenjuk zu einer Antwort gedrängt habe, wo dieser am besten in das Szenario passe. („And I'm glad you sort of put him on the spot on where he fits in this scenario.“[5] – die Redewendung to put someone on the spot bedeutet etwa „jemanden unter Druck setzen".) Um die Neubesetzung der Regierung voranzutreiben und die Rolle der UN zu aktivieren, habe sie - so Nuland - den stellvertretenden UN-Generalsekretär für politische Angelegenheiten Jeffrey Feltman gebeten, dass der Nahost-Beauftragte Ban Ki-moons, Robert Serry, intervenieren möge: „Ich denke das wäre sehr gut, um zu helfen, die Sache festzumachen und auch, dass die UN dabei helfen, sie festzumachen, und Du weißt schon... Scheiß auf die EU.“ („Fuck the EU“), woraufhin Pyatt erwiderte: „Oh, genau, und ich denke wir müssen etwas machen …“ („Oh, exactly, and I think we've got to do something ...“).[6] Das US-Außenministerium erklärte später, Nuland habe sich bei ihren EU-Kollegen entschuldigt. Auch dürfe der Vorgang nicht überbewertet werden. Nulands Bemerkungen spiegelten nicht wider, was sie tatsächlich über die Beziehungen der USA zur EU denke.[7][8] Der Sprecher von US-Präsident Barack Obama, Jay Carney, deutete an, dass aus Sicht der US-Regierung Russland hinter der Abhöraktion stehe. Das mit russischen Untertiteln versehene Youtube-Video sei von der Regierung in Moskau über den Onlinedienst Twitter verbreitet worden, erklärte Carney, dies „sage etwas über Russlands Rolle aus“.[9]

Am 7. Februar ließ die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel verlauten, die Beleidigung der EU sei „absolut nicht akzeptabel“.[10]

In vielen Medien wurde die Äußerung Nulands als höchst peinlich charakterisiert, zumal Nuland auch damit beauftragt ist, die Beziehungen der USA zu europäischen Staaten, die durch den NSA-Skandal beeinträchtigt wurden, wieder zu verbessern.[11] Nuland bezeichnete die gegen sie gerichtete Abhöraktion als eine „ziemlich eindrucksvolle Spionagearbeit“.[12]

Im Laufe der Verhandlungen um eine Waffenruhe während des Kriegs in der Ukraine wurde Nuland mit den Worten über die europäischen Partner zitiert „Sie fürchten sich vor Schäden für ihre Wirtschaft, Gegensanktionen der Russen." und „Wir können gegen die Europäer kämpfen, rhetorisch gegen sie kämpfen...". Die Reise der deutschen Kanzlerin Angela Merkel zu Verhandlungen mit Vladimir Putin soll sie als „Merkels Moskau-Zeug“ bezeichnet haben.[13][14] Der Spiegel beschrieb sie daraufhin als "Amerikas Krawall-Diplomatin".[15]

Min 3:02 https://www.youtube.com/watch?v=MSxaa-67yGM#t=89


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