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Rybezahl, Montag, 02.11.2015, 20:05 (vor 3740 Tagen) @ Rybezahl3636 Views
bearbeitet von unbekannt, Montag, 02.11.2015, 20:35

https://www.youtube.com/watch?v=iyDy8qqW-44
(Karte Europas vom Jahre 1000 bis 2013 in 11 Minuten + Jahresanzeige)

Da fällt mir die Kleinstaaterei in den Gebieten der heutigen BRD auf. Dies dürfte ein Entwicklungsvorteil gewesen sein. Dazu muss sowohl die Machtperspektive (also auch das liebe Geld), als auch die Sprachperspektive erfasst werden. Trotz der eingeführten Amtssprache (Hannoveraner sind besonders stolz auf ihr "echtes" Deutsch) gibt es noch heute erhebliche Unterschiede innerhalb der deutschen Sprache.

Dies gilt auch für Machtbereiche, für deren Entstehung und deren Entwicklung. Beide Perspektiven können nicht getrennt voneinander betrachtet werden. In der historischen Perspektive scheinen sich immer wieder unterschiedliche Muster, Sprach- und Machtbereiche in einem Spiel mit weiteren S+M-Bereichen zu bilden und zu verfestigen.

Wie auch immer. Mir ging es gerade um die Besonderheit der Kleinstaaterei im Bereich der heutigen BRD. Und mir fiel dazu etwas aus der Kybernetik ein, nämlich das Gesetz von der erforderlichen Varietät, welches besagt, dass "je größer die Varietät eines Systems ist, desto mehr kann es die Varietät seiner Umwelt durch Steuerung vermindern".

Unter der Annahme, dass diese ganze Kleinstaaterei mehr oder weniger Sprachverwandtheit aufweisen konnte, also sich eine höhere Wahrscheinlichkeit für Verbündungen, Zusammenschlüsse, Pakte etc. ergeben konnte, lässt sich danach ein Entwicklungsvorteil für dieses geographische Gebiet ableiten (und das auch noch debitistisch).

Äh, ja. Ich glaube, jetzt habe ich es rausgebracht. Noch etwas ungelenkt, fürchte ich. Sorry. Danke. Kritik erwünscht.

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