Und der Rest der Welt glaubt seine Zukunft - ausgerechnet bei uns?
Hallo Ostfriese,
dem Hinweis von Ashitaka, die Flüchtlingsquote mache etwa 1% aus, wollte ich damals nicht widersprechen. Ehrlich muss man sich aber im Klaren sein, dass das eine (1) Prozent Flüchtlinge hochprozentig zwischen 18-35 Jahre jung ist und damit vielleicht 50% der örtlichen Bevölkerung (am Land) derselben Altersklasse ausmacht. Ich habe Zweifel ob manche Gemeinden so viele kampffähige aufbringen könnten, wie junge Männer aus Kriegsgebieten in der jeweiligen Ballspielhalle campieren.
Auch die Völkerwanderung unterliegt dem Zwang der Finanzierung.
Jetzt - bis in unbestimmte Zukunft hängt es an -alten- Erwerbstätigen die Flüchtlinge zu finanzieren oder staatliche Neuverschuldung per Steueraufkommen zu besichern (einschließlich seiner Nachkommen).
Die Flüchtlinge müssen möglichst schnell Teil des Machtkreislaufes werden,
Unser Niedriglohnsektor schadet dem Machtkreislauf mehr als er dient. Die von einer Mittelstandsillusion angelockten
Fachkräfte aus dem afro-arabischen Raum werden jedoch niemals in nennenswerter Zahl den Machtkreislauf finanzieren können.
Vielleicht müssten wir fragen, wie viele Bürger der neuen Bundesländer seit 1990 als Nettozahler den Machtkreislauf zu stützen vermögen?
Die einheimische Bevölkerung muss ihre Ansprüche zurücknehmen.
Wanderarbeiter aus Osteuropa zum Ernteeinsatz gibt es heute schon – das
gilt in Zukunft auch für die ansässige Bevölkerung.
Alle nicht vom Staat gepäppelten streichen ihre Ansprüche seit Jahrzehnten zusammen. Dabei hängen die Verlierer diverser globalisierter Industrien wie Blei im Sozialsystem, nicht nur die sächsische Textilarbeiterin sondern auch der Porzellanmaler aus der Oberpfalz.
Die Arroganz mit der viele Erwerbszweige der Gesellschaft einfach so geopfert wurden, hätte uns schon 1970 warnen sollen.
Wir haben heute eine stark interventionsabhängige Wirtschaft, also Konjunktur durch:
- Energiewende
- neue Bauvorschriften
- Abgasteuern
- Subventionen für Forschung sämtlicher Gebiete,
- steuerliche Geschenke
- wahnwitzige Geldpolitik
..so dass alle Anreize und Nachfrage vom "Markt" an die Bevölkerung in Sachen Bildung und Fachkräfte vermutlich komplett falsch sind.
Halt so wie die übrigen Anreize durch 0% Zins, progressive Steuern, ausufernde Sozialbeiträge und Gesetzeslawinen auch.
Ganz ohne das Wissen um den Debitismus sind wir von Alpträumen umzingelt
und der Rest der Welt glaubt seine Zukunft - ausgerechnet bei uns?
Gruß von einem ökonomischen Laien
Beste Grüße zurück,
von einem der aus dem Staunen nicht mehr raus kommt.
Fidel
(Wo ist hier der Ausgang?)