Deflation von Kaufkraft gewerblicher Berufe nach merkelhaftem Versagen

Fidel, Montag, 02.11.2015, 08:41 (vor 3741 Tagen) @ ebbes3303 Views
bearbeitet von unbekannt, Montag, 02.11.2015, 08:45

Hallo,

der Kaufkraftverlust der gewerblichen Berufe ist so gravierend, dass gute Leute in höhere Abschlüsse fliehen müssen, gezwungenermaßen.

Was sich ein Meister samt "Verkäuferin-Ehefrau" in den 1980ern noch erarbeiten konnte, darf heute noch ein Akademikerehepaar erreichen. Der Auslöser war m.E.n die politische Unfähigkeit zur Reform der Sozialversicherungssysteme NACH der Einigung von BRD/DDR. Genau wie jetzt in der Flüchtlingskrise frachtet Staat alle Kosten auf die Arbeitsplätze. Die durchschnittlichen Einkommen verlieren seit 25 Jahren gegen die Vermögenspreisinflation.

Die staatlich verursachte Deflation (durch Globalisierung wegen Arbeitskosten) hat Kaufkraft zerstört. Selbstverständlich erodieren gerade die Akademikerpersektiven, so dass wir in Zukunft wohl nur noch als beamtete Staatssekretäre auskömmlich leben dürfen.

Jammernde Unternehmer sollten ganz still sein, weil sie es sind, die am Markt bei Preisverhandlungen ihre Schwänzchen einziehen. Das sage ich im Wissen, dass Preiserhöhungen kaum durchsetzbar sind, so ausgeblutet wie die echten unfrisierten Eigenkapitalquoten sind.

Der Hunger an Fachkräften, die für kleines Geld arbeiten ist unersättlich. Der staatlich total zerstörte Markt wird künstlich daran gehindert, durch Preiserhöhungen gewerbliche Berufe attraktiv aufzuwerten.

Selbstverständlich hatte Ashitaka vor ein paar Tagen damit Recht, dass die Arbeitskosten trotz allem viel zu hoch sind! Alle Kosten müssen runter, die von Ärzten ebenso wie jene von Steuerberatern/Rechtsanwälten/Lehrern/Grundstücken/Autos/Häusern......

LG
Fidel


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