Angebotsfunktion - Nachfragefunktion - Einmaleins

Ötzi, Montag, 02.11.2015, 08:38 (vor 3742 Tagen) @ ebbes3301 Views
bearbeitet von unbekannt, Montag, 02.11.2015, 08:47

Gestern erzählte mir mein Gegner nach unserem Match, dass er
händeringend einen Automechaniker sucht und keinen findet.

Einen Automechaniker kann man nicht einfach suchen, denn es gibt keine Nachfrage nach Arbeitskräften als solche, sondern nur einen Nachfrage nach Arbeitskräften zu einem bestimmten Lohn.

Dort wo sich Nachfrage- und Angebotsfunktion schneiden, dort findet dein Matchgegner seinen Automechaniker. Etwas Nachhilfe in Mikroökonomie täte deinem Matchgegner wohl gut.
Etwas weiter gedacht, lässt sich daraus schließen, dass dein Matchgegner mit seinem Automechaniker nur relativ unwichtige Dienstleistungen anbieten will am unteren Ende der Rentabilität, sonst wäre er bereit, mehr zu bezahlen.
Unwichtiges wird aber in einer funktionierenden Marktwirtschaft nicht produziert, dafür sorgt eben der Markt.

Aber allen geht es so, ob Maler, Gerüstbauer usw. Der Markt scheint
leergefegt.

Wenn es etwas sehr wichtiges zu malen gibt, male ich für €70 die Stunde alles was du möchtest. Kontakt bitte per PN. Wird also genug bezahlt für das zu Bemalende, sind sofort genug Maler da. [[freude]]
Ich bin zwar nicht Schwindelfrei, aber gegen entsprechende Entlohnung würde ich mich auch als Gerüstbauer betätigen - falls der Markt tatsächlich so leergefegt ist, dass man für dreistellige Stundenlöhne auch auf nicht-Schwindelfreie Arbeitskräfte zurückgreifen muss. Alles eine Frage des Preises, also der Dringlichkeit der zu erledigenden Tätigkeiten.


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