Gibt es schon
> mir würden 10-15 Millionen "Deutsche" völlig reichen. Am besten konzentriert in nur einer einzigen großen Ansiedlung
Wie das aussähe, kannst du heute schon studieren: im Ballungsraum Buenos Aires beispielsweise leben um die 14 Mio. Menschen auf einem "ausgefransten" Halbkreis mit 60 km Durchmessern.
> im Zentrum die Wohnungen, Gärten und Parks, drum herum die Behörden, Büros, Geschäfte und Handwerker; weiter außen die Industrie und drum herum die Landwirtschaft.
Mir scheint, du hast keine Vorstellung von den Größenordnungen. Entweder deine ganze Industrie und - vor allem - die Landwirtschaft läuft vollautomatisch, oder du siedelst da draußen ein Sklavenheer an, oder du hast ein hübsches Verkehrsproblem, wenn die Arbeiter zwischen Wohnungen und Arbeitsplatz täglich 100 km und mehr pendeln müssten.
Außerdem ist die Massenhaltung der Menschentiere natürlich alles andere als "nachhaltig". Allein, um die Lebensmittel vom äußeren Ring ins Zentrum zu befördern, bedarf es einer ausgeklügelten Logistik, Verpackungen, Lagerhäusern, Kühlketten usw.
Nicht minder komplex ist danach das Thema "Entsorgung": Müll, Abwasser, Fäkalien, Leichen - all das musst du wieder nach außen schaffen, wenn du nicht möchtest, dass die Bewohner binnen Kurzem in ihrem eigenen Dreck ersticken und sich Krankheiten ausbreiten.
> Das wäre ein Segen für den Menschen und die Natur.
Glaub' mir: es wäre ein Alptraum.
Aber das kannst du vielleicht bald "live" erleben. Anscheinend wurde Deutschland ja gerade zum globalen "Atlantis" erkoren. Viel Spaß!
Ihr "schafft das schon"®.
> Die Weltbevölkerung müsste auf weit unter 1 Milliarde sinken.
Ja, einfach so. Kollektiver Suizid. Fang' schon mal an...
> Nicht Jede/r wird es (sich) verdienen, in einer solchen Zukunft, in dem neuen Atlantis, zu leben.
Wie willst du diese "Unwürdigen" vom Einmarsch in dein Paradies abhalten? Das klappt doch jetzt schon nicht mit den paar Flüchtlingen.
Dass die Luxusinsel Europa nicht schon längst überrannt wurde, verdankt ihr doch allein der gewaltigen Ignoranz von Milliarden von Menschen, die sich ein Leben in Deutschland bislang nicht vorstellen konnten.
Dass diejenigen, die da jetzt kommen, eine falsche Vorstellung haben, steht auf einem ganz anderen Blatt.
Was wir im Moment erleben ist ein gewaltiger Bewusstseins-Sprung. Menschen, deren (geistiger) Horizont früher am Dorfrand, später an der Landesgrenze endete, entdecken dank globaler Vernetzung auf einmal die Welt "da draußen".
Dieser Geist ist aus der Flasche, und er liese sich wohl nur unter Inkaufnahme eines neuen "Holocaustes" zurückdrängen.