Azubi Progr. für Süd-EU wird beerdigt - mLmT

McShorty, Nürd-Mütryx fün Dülbünyen, Donnerstag, 29.10.2015, 14:41 (vor 3749 Tagen) @ Martin3263 Views

Man muss die Guck' zu Schaff' machen, die Administration ausdünnen,
Sozialberufe fokussieren; da steckt noch eine Menge Potential drin, das zu
starkem Export und zur Steigerung der Produktivität beitragen könnte.

Außerdem sollte vorrangig die Jugendarbeitslosigkeit in anderen
EU-Ländern adressiert werden, Deutschkurse und Ausbildungsangebote
könnten Lehrlingsmangel beheben, gleichzeitig deutsche Standards
weiterverbreiten.

Hab mich eh schon lange gefragt warum man nicht anstatt 1.500.000 F.lanten lieber EU Bürger oder Jugentliche/potentielle Azubis nach Dalbanien holt. Wäre ja auch mal ne interesante Frage an die Juristen, von wg. Gleichheit und Antidiskriminierung + so.
Aber nun ja, das Süd-EU Azubi Programm wird gerade beerdigt, sieht hier:
(kA ob es da auch ein [kostenloses] Sprachprogramm dabei gab?)

http://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/Suedeuropa-Azubi-Programm-droht-Fl...

Das Ausbildungsprogramm Mobi-Pro-EU für junge Südeuropäer droht in Mecklenburg-Vorpommern zu einem Flop zu werden. Nach Informationen von NDR 1 Radio MV hat von den knapp 600 Jugendlichen, die eine Lehre begonnen haben, die Hälfte das Land inzwischen wieder verlassen. Das Programm des Bundesarbeitsministeriums sollte unter anderem helfen, Fachkräfte in der Hotel- und Gaststättenbranche zu gewinnen.
Sprachprobleme? Oder "verheizt"?

Viele Hoteliers und Gastronomen nennen vor allem Sprachprobleme als Ursache für die hohe Abbrecherquote. Arbeitsagenturen und Gewerkschaften sehen das anders. Zahlreiche junge Südeuropäer seien nicht integriert, sondern regelrecht verheizt worden, sagte Volker Schulz vom Deutschen Gewerkschaftsbund: "Es kann nicht sein, dass sie vormittags Berufsschule haben, nachmittags Deutschunterricht und abends malochen. Und wer so rangeht an diese jungen Leute, darf sich nicht wundern, wenn die blitzartig Deutschland verlassen."
Programm wurde überarbeitet

Von einem Misserfolg wollen jedoch weder die Arbeitsagenturen noch die Industrie- und Handelskammern sprechen. Nach Angaben des Bundesarbeitsministeriums wurden inzwischen bereits Änderungen am Ausbildungsprogramm vorgenommen. So sollen die jungen Ausländer aus Süd- und Osteuropa zuerst in ihren Heimatländern an intensiven Sprachkursen teilnehmen, bevor sie eine Lehre in Deutschland beginnen.
DGB kritisiert Unternehmen

Aber auch bei einigen Unternehmen müsse ein generelles Umdenken stattfinden, hieß es. Denn ganz egal ob Spanier, Portugiesen oder Deutsche - Lehrlinge und Praktikanten seien nun einmal keine modernen Arbeitssklaven, erklärte ein Sprecher des Deutschen Gewerkschaftsbundes auf Anfrage von NDR 1 Radio MV.
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Tja, wir schaffen es nicht, warum auch immer, 600 Süd-EUler zu intergrieren...aber 1.500.000 F.lanten, dazu noch deren Nachzug? Gehts noch?
Ach ja, und unser super-tolles Bildungssystem [keine Kriti an PM, wo steckste eigentlich] schafft es nicht der Wirtschaft vernüftige und halbwegs gebildete Azubis zu stellen?
Aber aus >1.000.000 Analpabeten Fachkräfte und Akademiker zu machen [also aus dem Rest, die anderen sind es ja bereits] - das schaffen die?
Wie bescheuert ist das eigentlich alles? Hört den Knall eigentlich keiner mehr? Keiner fragt kristisch nach oder haut mal auf den Tisch?
Dalbanien hat aber sowas von fertig....

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Danke an Elli, Chef, HM und igelei für das wunderbare Forum hier!
Seid wachsam auf diesem Narrenschiff!


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