Programm und Loesung ist m.E. nicht noetig fuer eine Versammlung unter freiem Himmel ...
Tut mir leid. Ich sehe hier keine Lösung.
1000 Leute, 1000 Meinungen, 1000 Köpfe.
Wollen Sie den Leithammel spielen?
Also, als der KBW eine Demo in Bonn (oder mehrere) gegen das Abtreibungsverbot organisierte, kamen regelmaessig > 100.000 (ich mit Gasmaske, man weiss ja nie).
Als es gegen Kernkraftwerke in Grohnde und Brokdorf etc. ging, kamen regelmaessig > 50.000 (nicht alle kamen an, da von der Polizei angehalten, daher sind die Vor-Ort-Zahlen z.T. etwas geringer).
Dasselbe gegen die Wiederaufarbeitungsanlage in Wackersdorf.
Haben Sie ein Programm, eine Lösung?
Dessen bedarf es nicht, siehe obige Beispiele. "Weg mit dem § 218" - mehr wurde in Bonn nicht gerufen ...
"Kein AKW in [Brokdorf | Grohnde]" ... mehr wurde da nicht gerufen.
"Keine ungeregelte Zuwanderung, gegen die Beschlagnahme der Asylplaetze durch Nicht-Beduerftige"
wuerde m.E. reichen.
Aber: die Leute in Wackersdorf und in Bonn haben gegen das sie bedrueckende deshalb demonstriert, weil es sie konkret betraf (eine Bombe auf Wackersdorf und ganz Europa wird auf Jahrtausende unbewohnbar, das kapiert auch der Couch Potato in Flensburg!)
Das Asylheim und die Vergewaltigungsgefahr in Flensburg betrifft aber nunmal nicht den Buerger und seine Tochter in Buxtehude.
Darum MUSS er in Buxtehude auf die Strasse gehen. Er kann ja einfach vorsichtshalber gegen steigende Vergewaltigungs- und Einbruchsgefahren auf die Strasse gehen. Ging ja auch gegen Stuttgart 21, gegen Verkehrs- und Fluglaerm auf die Strasse. Wenn Fluglaerm wichtiger als Vergewaltigungsabwehr ist, kann ich nur sagen: Vergewaltiger, vergreift Euch vorzugsweise zuerst an den Fluglaermgegner-Toechtern und -Enkelinnen!!!
So billig kommt mir keiner davon.
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Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
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