Selbst Erlebtes

Geminus, Hessen, Mittwoch, 16.09.2015, 12:34 (vor 3784 Tagen) @ Fleet2466 Views
bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 16.09.2015, 12:41

Hallo,
eigene Erfahrungen dazu...
Ich war früher lange Jahre in diversen Wahlvorständen, teils auch als Vorsitzender. So lange ich dabei war, gab's bei uns keinen Beschiss. Aber viele saure Gesichter bei meinen Kollegen - bei jeder einzelnen "schlechten", aber gültigen Stimme, z.B. damals für die Republikaner.
Alle anderen im Wahlvorstand waren - und das immer - SPD/CDU/FDP-Leute. Und weil ich die z.T. auch aus anderen Zusammenhängen kannte, habe ich eine gute Ahnung, was die ohne mich da gemacht hätten ... schließlich ist es eine Bürgerpflicht, was gegen die bösen Nazis zu tun, gelle?

Einige Jahre später traten dann die Linken zum ersten Mal zur Wahl an (ich weiß nicht mehr ob Bundes- oder Landtag). Die habe ich dann gewählt. Und meine Frau schwört Stein und Bein, sie habe das auch (und es gibt keinen Anlass, daran zu zweifeln).
Ja, und direkt nach der Wahl - mit genau einer Stimme für die Linke bei uns - erzählte ein Vereinskollege im Schützenverein, diese eine Stimme für die Linke in unserem Wahllokal, das sei er gewesen, weil er's der "Regierung" mal zeigen wollte.

Seit diesem Tag weiß ich, was los ist.
Es kommt nicht drauf an, was das Volk wählt, sondern was Mielke zählt, hieß das doch, oder?

(Edit Schlechtschreibung)

--
---
wer nur einen Hammer hat, sieht überall nur Nägel


gesamter Thread:

RSS-Feed dieser Diskussion

Werbung

Wandere aus, solange es noch geht.