Wenn das Satire ist - wo ist dann der Witz? (mit Text)

Kaltmeister ⌂, Mittwoch, 02.09.2015, 09:45 (vor 3796 Tagen) @ Kaltmeister5301 Views

Die Vorstellung, dass man es witzig findet, wenn Horden von Fremden ins Land drängen, denen sich dann die eigenen Frauen sexuell zuwenden, ist doch absurd. Man sollte nicht den Fehler machen zu glauben, dass der Autor das witzig findet, etwa weil er über den Dingen steht. Niemand steht über seinem eigenen evolutionären Scheitern; genauso witzig wäre ein Liedchen das schildert, wie die eigenen Kinder von fremden Besatzungssoldaten erschlagen werden.
Mühsam findet das witzig, weil er sich derjenigen Ethnie, die vom geschilderten Sachverhalt betroffen ist, nicht zugehörig fühlt. Er kann spotten, weil er bei dem Gedanken eine von Herzen kommende Schadenfreude empfindet, die so übermächtig wird, dass er sie öffentlich machen muss.
Ebenso mag es Leute geben die meinen, es sei eine Form autoagressiven Verhaltens, wenn Susan Sontag schreibt, die weiße Rasse sei das Krebsgeschwür der Menschheit; oder wenn Noel Ignatiev erläutert, welch ein furchtbares Verhängnis die Existenz der Weißen für die Welt bedeutet.

https://www.youtube.com/watch?v=q90kmUbEv7c

Man könnte zahllose weitere Beispiele für solche Äußerungen bringen. Diese Leute reden so, weil sie sich der weißen Rasse gar nicht zugehörig fühlen, und weil sie vermutlich in ihrer eigenen Sicht, bewusst oder unbewusst, ethnisch in einem Konkurrenzverhältnis stehen. Dazu passen auch viele andere Äußerungen, von Coudenhove-Kalergi bis Barbara Lerner-Spectre.


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