Eben! Seit fünf Jahren!
In Griechenland wird seit mindestens 5 Jahren OFFIZIELL über die Medien versucht, Deutschland und seine (übrigens mehr großer Mehrheit FREI GEWÄHLTEN) Repräsentanten aufs Übelste zu verunglimpfen.
Die Syriza-Regierung ist gerade mal ein halbes Jahr im Amt soll aber jetzt schon an allem schuld sein was in den letzten fünf Jahren passiert und vor allem nicht passiert ist? Wie geht denn so was?
Was ist mit der Verantwortung der früheren Regierungen und unserer Bundesregierung?
Bei der Gelegenheit muss ich auch mal was zu dem Artikel von Engdahl über Varoufakis sagen. Bisher habe ich Engdahls Artikeln immer voll zugestimmt, weil er im wesentlichen immer das wiedergab was auch meine Meinung ist: Zu Gentechnik, zu Politik, zu Agrarpolitik etc.
Aber diesmal hat er Unrecht würde ich sagen.
Nur weil ein Politiker oft in den USA oder englischsprachigen Ländern war und dort gearbeitet hat ist er automatisch ein Maulwurf?
D.h. man kann also Amerikanern, die in den USA aufgewachsen, ausgebildet und dort auch lange Zeit gearbeitet haben, die sich zu Politik in der Welt äußern, nicht mehr über den Weg trauen? Damit diskreditiert er sich automatisch selbst.
Wieso schaffen es die EU und Deutschland es seit fünf Jahren nicht, mit Griechenland eine vernünftige Lösung zu schaffen bei all dem geballten Wirtschafts- und Finanz-Knowhow in Europa?
Das BIP von Griechenland sind nur ein paar Prozent des europäischen BIPs und dennoch wird so getan als wenn es bei der Rettung von Griechenlan um ein zweites Deutschland gehen würde, das ist doch vollkommen absurd?
Da aber niemand dies wirklich erklären kann, halte ich mich daran, dass alle die, die diese absurde Situation in Griechenland, diese Austeritätspolitik weiter betreiben, diejenigen sind, die den MENSCHEN in Griechenland UND Europa wirklich Schaden zufügen wollen oder die einfach nicht die Macht haben, es aber nicht zugeben. Aus welchen Gründen auch immer (möllemannen, barscheln, haidern etc.).
Varoufakis ist nicht zurückgetreten, sondern er wurde von Tsipras wohl mehr oder weniger dazu gezwungen. Das war glaube ich am Montag vor einer Woche, den 6. Juli 2015, gelegentlich zu lesen.
Hier ist ein Beispiel dafür:
Tsipras opfert Varoufakis um Gläubiger zu besänftigen
Griechenland hat laut „Nein“ gesagt zu den Sparmaßnahmen der internationalen Geldgeber.
Veröffentlicht am Dienstag, 07.07.2015, 15:42
Am Tage nach dem Referendum, das mit überwältigender Mehrheit den Sparvorschlag der Gläubiger abgelehnt hat, kam es in Athen zu einer überraschenden Regierungsumbildung. Finanzminister Gianis Varoufakis wurde vom Ministerpräsidenten Alexis Tsipras zum Rücktritt gezwungen.
http://bundesdeutsche-zeitung.de/headlines/world-headlines/tsipras-opfert-varoufakis-um...
Was ich allerdings nicht ganz verstehe ist, warum Varoufakis, zumindestens laut Veröffentlichungen, gegen den GREXIT ist, obwohl dies meiner Meinung nach für Griechenland, d.h. vor allem für die normalen Griechen, das Beste wäre.
Ein Landwirt, ein Kellner, eine Krankenschwester, ein Straßenbahnschaffner, ein Taxifahrer, eine Museumsführerin, ein Hotelbetreiber, ein Ingenieur, eine Unternehmerin in Griechenland verlieren doch nicht ihre Kenntnisse und Erfahrungen wenn die Währung eine andere ist bzw. anders heißt?
Was ist mit den Rüstungsausgaben? Vor allem wie verhielt es sich mit Vertragsabschlüssen im Bereich Militär seit dem Herbst 2009, seit dem die Pleite Griechenlands absehbar war? Wurden dann immer noch Rüstungsverträge z.B. mit deutschen Firmen abgeschlossen?
Was mit der Rolle der vorherigen griechischen Regierungen und der deutschen Bundesregierung?
Wann wird man die an den Pranger stellen oder ist das Gedächtnis der Menschen in Europa inzwischen schon so schlecht geworden?
Und noch etwas als öffentliche Mahnung an unsere Politiker:
Für mich ist TTIP so wie CESA etc. eine rote Linie, die nicht überschritten werden darf, auch nicht in aufgeweichter Form wie Ratifikation mit eigenen normalen Gerichten oder ähnlichem.
Es gibt keinerlei Grund beim gegenwärtigen Handel mit Nordamerika hier irgendwelche Dinge zu verändern, die vermutlich nur den Konzernen zu Gute kämen bzw. vor allem die gar demokratische Rechte beschneiden würden.
Die Sache mit den EU-Ausschreibungen selbst für kleine Gemeinden ist schon jetzt ein absoluter Wahnwitz.
Wenn amerikanischen oder deutschen bzw. europäischen Firmen irgendwas beim transatlantischen Handel nicht passt, dann können sie sich seit 1995 an die WTO (früher GATT) bzw. deren Organe wenden.
Man kann in Europa kalifornische Weine, Erdnüsse, amerikanische Autos, oder sonstige Produkte kaufen, seit Jahren, der amerikanische Staat und die Bundesrepublik hat Dinge wie PPP, CDS oder auch den Ausverkauf deutscher Unternehmen(sbestandteile) und ähnliche finanztechnischen Destruktionsmechanismen zugelassen, wir brauchen also nicht noch irgendwelche sonstigen Handelsabkommen - wirklich nicht. Wir sind mit den bisherigen schon restlos bedient.
Wer meint dass trotzdem noch etwas gemacht werden sollte, der muss sich mit Grundgesetz Artikel 20 Absatz 4
(4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.
gründlich beschäftigen.