Alles, was ich andeutete, ist, dass EXCEL lestungsfaehiger ist als Open Office Calc ...

CrisisMaven ⌂, Sonntag, 28.06.2015, 17:43 (vor 3857 Tagen) @ QuerDenker4360 Views
bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 28.06.2015, 17:48

Warum hätte ich sonst 'R' erwähnt - und sogar bc/dc?

Ja, die Daten sind ja in "R", in dem Falle halt SAPDB, Oracle, Informix, "Schlagmichtot-DDL/SQL". Darum ging es doch aber nicht.

Ich sagte: "EXCEL ist leistungsfaehiger als Open Office Calc"

Das ist etwa wie "Range Rover ist leistungsfaehiger als Goggo".

Als Antwort kommt: "Ja, weisst Du denn nicht, dass es laengst Flugzeuge gibt?"

Ich wieder: "Gehst Du mit dem Flugzeug zum Baecker? Setzt es Dich direkt vor Deinem Hotel ab?"

Alle, die hier beguetigend geantwortet haben, haben entweder das Problem nicht verstanden oder ... sollten schleunigst sich als Berater im Controlling von Grosskonzernen anbiedern! Ich behaupte: soviel verdient hier bisher keiner, wie die bereit waeren, fuer diese Einsichten zu zahlen.

Warum liegen diese Daten denn zum Zeitpunkt der Auswertung durch den Controller überhaupt (noch!?)in verschiedenen Formaten vor?

Wer sagt das denn? Wo schrieb ich das? Ich schrieb, in EXCEL sind sie zu verarbeiten, in OO nicht. Wo steht da was von Formaten???

Kann es sein, dass Du das Fachgebiet einfach nie kennengelernt hast?

Also warum werden denn diese Daten nicht im Sinne eines 'Preprocessing' auf ein (Über-)Format gebracht,

Tun sie doch - in EXCEL steh'n sie ja. Problem gibt's doch keines!!!!!!!! (Ausser das leidige Verstaendnisproblem der Mitdiskutanten ...)

das folglich die Übermenge aller Informationsarten/-einheiten und -inhalte abbilden kann?

Wie jetzt? Machst Du das mit Deiner Tageszeitung auch so? Es geht um strukturierte, hochkomplexe Informationen. Nicht um eine simple Feldleiste fuer Orga-Programmierer.

Und ja, Logfiles von verschiedensten Quellen mit >>100MB z.B. durch Scripte oder PERL 'zu jagen', ist meinerseits Alltag!

Das befuerchtete ich. Das ist harmlos. Geh' mal einem Controller ueber die Schulter schauen ...

Doch habe ich sogar, aber dabei über 'nicht zur Aufgabe passendes Werkzeug' gewundert bzw. gelächelt...

Ich weiss nicht, wo das war. Und ja: da gibt es auch "Idioten". Aber eben nicht nur. Meint denn alle naturwissenschaftliche Welt, in Grosskonzernen, genau da, wo das Geld verdient oder Verlust erzeugt wird, saessen nur Idioten?

Da es ja wohl um 'Desktop auf Linux' geht!
Hat Du schon andere 'Spreadsheet'-Programme anstatt LO/OO/.. probiert?

Warum denn? EXCEL tut's doch. Ich habe doch gar keinen Leidensdruck. Den haben doch die OOler. Die koennen nun Deinem Rat folgen und weiter herumprobieren oder, wenn deren Zeit Geld ist, gleich EXCEL nehmen. Problem geloest. Es gab kein Problem.

Also ohne Anspruch auf Vollständigkeit und Bewertung 'gnumeric' oder 'calligra', welche mir ein 'yum search spreadsheet', an der Maschine an der ich zufällig gerade arbeite, 'lieferten'?

Mach's vor - nimm' Dir eines Fortune-100-Controllers EXCEL-Spreadsheet. Googlen kann jeder. Du wirst es finanziell nicht bereuen. Oder doch, naemlich wenn es vergebliche Liebesmueh' war.

Oder wenn es einfach um 'flache ASCII-Daten' geht: 'xls2csv'!

Geht es nicht. Es geht um Entscheidungsmodelle. Etwas, das Naturwissenschaftler mit ihren wesentlich einfacher gestrickten Datenmodellen nicht kennen. Vertraue mir [[freude]] ...

Aber ist das nicht DAS Problem, dass Anwender - die mit 'bunt-klick' (aktuell bei den 'smarten' Geräten noch schlimmer.. - 'groß wurden', auf Kommandozeile sehr oft überfordert sind und schon beim am #pipe# less/more (oder verschärft #pipe# grep oder gar 2>1 und 2>/dev/null usw.) scheitern, wenn ein Programm zuviel Informationen liefert und z.B. 1000 Ausgabezeilen plötzlich die Länge des Terminalpuffers übersteigen?

Fuer wie jung haeltst Du eigentlich die Controller grosser Unternehmen? Oder mich???

Also OO usw. nur Versuche sind, 'Windowsgewohnheiten' auf UNIX/Linux/... zu übertragen?

Ja, das sagte ich in andern Worten. Drum EXCEL. Das nimmt Microsoft selbst. Sind eines der erfolgreichsten, groessten Unternehmen. UND sie haben Datenbanken. DENNOCH nehmen sie zur Auswertung EXCEL. Gehe hin und stimme sie um.

Denn wir sind uns sicher einig, dass speziell solche 'stark unterschiedlichen Datenarten' am besten mit dafür geschriebener Software analysiert werden könnten!

Nein, dann wuerde man laufend einen Programmierer brauchen. Es geht nicht um z.B. Data Mining. Naturwissenschaftler kennen solche komplexen Daten i.d.R. nicht. Glaub''s mir einfach oder mache Dich dort kundig. Darum gibt es ja Spreadsheets. Weil alles andere eben nicht geht.

Nein, kein Flugzeug. Ein Auuuuuto ... Etwas, das dank Vierrad-Antrieb ueberall fahren kann, ohne vorher einen Flugplan einzureichen, von dem es dann bis zum Ziel nicht mehr abweichen darf!!!

Denn wie Du bestätigst, geht um die Wahl der Werkzeuge --

Nein, es geht um die Qualitaet des Werkzeuges. Ich sage, "Schraubenschluessl von GEDORE sind besser als OpenSource-Schluessel". Du sagst "Nimm doch einen Hammer". Ist aber ungeeignet, der Hammer. Und ja, ich weiss, hat sich andernorts bewaehrt. War aber keine Mutter, sondern ein Nagel. Bitte, bitte, mach' Dich kundig!!!

und ein Abbilden auf Datenbanken, ist eine Variante [vgl. @DragonFly], wie aber auch für reine Messwertakkumulation irgendeines Sensors eine Textdatei eine ist, was eben davon abhängt, was man machen will - oder um welche 'Daten' es geht.

Es KOMMT doch gerade AUS Datenbanken, weil die das NICHT koennen, verdammich!!!!! Und Messwertdaten - das sind genau diese unkomplexen Daten, von denen ich rede. Naturwissenschaftler/Techniker haben keine Ahnung. Einen Tag ins Controlling versetzt, und der Betrieb ist pleite!!! Der Rest ist Arroganz.

Wie Du selbst sagtst, schreiben 'Anwender' die LaTeX kennen keine Bücher mehr mit Word....... -- Ähnliches gilt einfach für andere 'Werkzeuge'

Ja, aber dieselben, die ihre BWL-Arbeit mit LaTex geschrieben haben, nehmen dann mit Kusshand EXCEL. Wahrscheinlich regredieren sie da schon wieder ...

So weit trennen sich also weder Meinung, noch Erfahrung.

Doch, sehr sogar.

Vorschlag: Gib dem Fortune-100-Controller halt einen 'Shellscripting'- oder 'Scriptsprachen'-Kurs [[freude]] und [[ironie]]

Den hat der schon laengst hinter sich. Nach EINER einzigen Frage des Controllers hat ihn der Programmier-Fuzzi dann nur unverstaendig angeguckt.

Also: mach' Dich kundig.

--
Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
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