Der Sinn einer Junk-Währung ist es, den Produktivitätssteigerungswettbewerb

Zarathustra, Sonntag, 28.06.2015, 11:39 (vor 3857 Tagen) @ baba8653 Views
bearbeitet von Zarathustra, Sonntag, 28.06.2015, 11:42

... durch Nichtstun (Abwertung) zu ersetzen. Für Politiker ein bequemer Weg. Damit kann man das Exportvolumen aber nicht steigern, ansonsten kämen die Exportweltmeister nicht aus Hartwährungs-Ländern (Schweiz, Europa), sondern aus Junkwährungs-Ländern.


Wieviele Euro kann eine Volkswirtschaft erwirtschaften, die am Boden

liegt

und wieviele Euroa kann eine solche Volkswirtschaft mit Drachmen

kaufen,

die floriert und die mit günstigen Produkten (Dank des Wechselkurses)
Nachfrage nach eigenen Produkten schafft und damit sogar billiger

herstellt

als ein großes Industrieland?


Das ist ja der Sinn des Grexit, abzuwerten (plus Schuldenschnitt) um so
wieder wettbewerbsfähiger zu werden und so wieder mehr zu exportieren und
so wieder wohlhabender zu werden.

GR exportiert infolge der per Austerität erzwungenen Produktivitätssteigerung bereits heute mehr als auf dem Höhepunkt der Party-Jahre 2008.

[image]

Vorher müssen sie allerdings noch ihre korrupten Eliten zum Teufel jagen
und ihre Steuer-Nichtzahl-Mentalität ablegen.

Viele wollen halt beides. Vom Staat und den Unternehmen viel erhalten, aber nichts zahlen/leisten.
Habe mit einer Griechin gesprochen. Sie erzählte von einer erst kürzlich stattgefundenen Demo, an der die Leute 20 Prozent mehr Lohn bei einer Reduktion der Arbeitszeit von 8 auf 6 Stunden forderten.

Grüsse, Zara


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