So ist das eben, wenn man Gicht hat. Da verliert man die Lust am Leben (Macht)
Karl V. ist ein gutes Gegenbeispiel, er ist von klein auf mit enormer
Machtfülle aufgewachsen (als Jugendlicher finanzierte er Magellan !!!).
Als alter Mann hatte er restlos die Nase voll und zog sich zurück...um
seine Seele zu reinigen und sich auf den Tod vorzubereiten.
Die enorme Machtfülle, dass ihm die Fugger Geld geliehen haben, ja, ja.
Und ohne das Kapital der Fugger, was wäre dann aus ihm geworden?
LG
WolffiLetzte Jahre
Karl V. zog sich in eine Villa im Renaissancestil bei San Jerónimo de
Yuste (Extremadura) zurück. Sein dortiger Hofstaat war mit etwa 50
Personen relativ klein. Weil die Staatsfinanzen katastrophal waren, musste
auch der kleine Hof mit nur 20.000 Dukaten pro Jahr auskommen. An die Villa
war das Kloster San Jerónimo de Yuste angeschlossen. Von einem Raum der
Villa hatte der Kaiser einen direkten Blick auf den Hochaltar und Zugang
zur Klosterkirche. Nur selten hat er noch mit Ratschlägen versucht,
Einfluss auszuüben. Seine umfangreiche Uhrensammlung hatte er nach Yuste
mitgenommen, darunter vier von dem berühmten italienischen Uhrmacher
Juanelo Turriano. Im Schloss stand ihm nur eine kleine Bibliothek zur
Verfügung. Er hat in Yuste viel Zeit mit seinem Beichtvater
verbracht...
Ja, so eine Gicht ist unangenehm und kann ganz schön bußfertig machen, vor allem, wenn man nicht weiß, woher das kommt.
Da kommt an leicht auf die Idee, dass einen der bösartige Gott, von dessen Gehässigkeit und Rachsucht man durch die Bibel zur Genüge aufgeklärt wird, persönlich als Opfer ausgesucht hat.
https://www.google.de/#q=Karl+V.+Gicht
Gruß Mephistopheles
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Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc