Nachdenkseiten und Lüders zum US-IS-Verhältnis
Weitere Top-Journalisten abseits der Karriere-Transatlantiker greifen das Thema auf!
Auch Albrecht Müller, der ehem. Leiter der Planungsabteilung im Bundeskanzleramt bei Willy Brandt und Helmut Schmidt, der die innerhalb der Medienbranche hochgelobten Nachdenkseiten betreibt, hat sich des Themas angenommen:
http://www.nachdenkseiten.de/?p=26247
Zur Einordnung des Themas verweist Müller auf die Todenhöfer-Analyse und ein SWR-Interview mit Michael Lüders, welches hier zu finden ist:
http://swrmediathek.de/player.htm?show=ad0f9540-cbbb-11e4-abc2-0026b975f2e6
Um die Schlussfolgerungen von Albrecht Müller zu verdeutlichen, sei mir folgendes Zitat aus dem Artikel gestattet:
"Die Entstehung des islamischen Staats passt in die Gesamtstrategie der USA und einiger westlicher Mitwirkender, dass Staaten und ihre Regierungen, die sich bisher nicht eingebettet haben in den Kreis der sogenannten westlichen Staatengemeinschaft und stattdessen sich eher als blockfrei betrachten, der Destabilisierung ausgesetzt werden. Das galt für Libyen, es galt für die frühere Ukraine bis zum Herbst 2013, es gilt für den Iran, es gilt möglicherweise auch für Mazedonien."
Ich glaube, dass in ein paar Wochen die Genese des IS im Kontext geostrategischer Erwägungen der USA besprochen wird - auch im Mainstream.
Der Dummheit und Vertuschung wurde durch Artikel wie beispielsweise von Todenhöfer, Lüders oder Müller bereits genug geschadet. Das Thema ist reif.
Gruß, Bernadette