Staatsform und Freiheit
Hallo, Nonpopulo!
Danke fuer Deine Ausfuehrungen hinsichtlich "Freiheit"
im Kontext zu Regierungsformen.
<"Nun, das mag auch ein Ergebnis der (BB: US-)Freiheit sein,
dass sich eine solche Kultur durchsetzt.
Denn siehe, fast alle wollen sie!">
Gestatte mir bitte einige Gedanken.
Tatsaechlich zeichnen sich die USA dadurch aus, dass sie
voellig kulturlos sind - wie auch anders? -
denn dorthin ist die Unterschicht Europas ausgewandert.
Freiheit besteht in der Moeglichkeit der Wahl,
sich sittlich richtig entscheiden zu koennen.
Und das ist ein Bereich, in den nur wenige
Menschen je vordringen.
Was wir in modernen Zvilisationsstaaten/Republiken haben,
das ist die Abkehr von allen Werten - hin zu
Beliebigkeit (!) - zur Auflösung der Kultur.
Eine Nivellierung, die der Unterschicht allerdings behagt
und ihr schmeichelt.
Gleichzeitig steigt die Verrohung, die Kriminalitaet,
die verordnete Gleichmacherei, die staatliche Ueberwachung,
die Beschneidung wirklicher Freiheit.
<"Demgegenüber steht die verordnete, unfreie Kultur,
wie wir sie von Monarchien und Diktaturen kennen.">
Kultur laesst sich ueberhaupt nicht "verordnen",
denn sie ist lebendiges Sein eines Volkes,
und "unfreie Kultur" - so etwas gibt es gar nicht.
Welche Monarchie meinst Du wohl?
- Kaiser Barbarossa
- Ludwig XII.
- Maria Theresia
- Friedrich der Grosse
- Kaiser Wilhelm
- Harald Blauzahn
In allen diesen Monarchien hatten die Menschen eine Freiheit,
von denen die Insassen moderner Republiken
nur traeumen koennen - wuessten sie denn davon. *gg*
(Und - ja - ich weiss schon!)
=>
Lang´ lebe der Nachtwaechterstaat!
Diktaturen entstehen stets dann, wenn ein Staatswesen
kollabiert - die Zuegellosigkeit und das Chaos
wird mit starker Hand gebaendigt - oftmals letztlich
unter dem Strich ein Segen für die Menschen.
Denn mit ihrer voellig falsch verstandenen "Freiheit"
kann die Mehrzahl ueberhaupt nichts anfangen - die Beliebigkeit
und der Normenverlust muenden in Mord und Totschlag:
Siehe dazu auch die ueberfuellten Gefaengnisse der USA.
<"Plateau des demokratischen Wohlstandes...">
Der derzeitige Wohlstand hat mit "Demokratie"
rein gar nichts zu tun, sondern es handelt sich dabei
um eine rein zeitliche Korrelation im Zyklus
der Voelker:
Auf die Epoche der Kultur - sie endete in Europa
spaetestens um neunzehnhundert - beginnt die der Zivilisation.
Und Zivilisation - das ist die Herrschaft
des Geldes und der Technik:
Das Finanzwesen usurpiert via "Parteien" die Staaten.
Bar jeglicher Kultur und Sittlichkeit.
Der moderne Staat reguliert, er kontolliert, er spioniert,
er verfolgt "Abweichler", er schikaniert, er manipuliert, er zensiert,
- der Verlust frueherer Freiheiten!
Nicht die "Demokratie" macht wohlhabend, sondern
die Zentrierung des Menschen auf Maschinen, auf das Finanzwesen.
Es ist der Rückfall des Menschen in die Niederungen
und Verlockungen des platten Materialismus,
in den Hedonismus allgemeiner Beliebigkeit,
die Aufloesung sittlicher Normen und damit
tatsaechlich der Verlust (!) wahrer Freiheit.
Falls "Demokratie" nach US-Vorbild tatsaechlich Wohlstand&Freiheit braechte,
- ei - wieso sieht man davon denn rein gar nichts in folgenden Demokratien:
=>
(Hier sich bitte eine lange, lange Liste
dieser "Demokratien" weltweit denken zu wollen.)
Beste Gruesse Dir!
BB