Auf der Gewinnerseite zu leben, fühlt sich vermutlich leichter an ...
[...] Etwas jedoch fällt mir schon lange auf und
passte noch nie in mein negatives Bild über Amerika: Alle
freiheitsliebenden Menschen, besonders Unternehmer und Künstler schwärmen
von der Freiheit, die dort herrscht.
[...]
Grüsse Nonpopulo
Könnte es daran liegen, dass die USA eben die Freiheit nehmen,
- auch bei "Bedarf" über die Grenzen anderer Staaten zu latschen,
- den Großteil der Welt für sich schuften lassen (habe mal gelesen, dass täglich 1-2 Mrd $ netto nach USA fließen - das ist ja schon mal ne Hausnummer)
- über Wirtschaftsspionage das Knowhow abzapfen und/ oder entsprechende
- Großausschreibungen mit solchermaßen gezinkten Karten eben öfter gewinnen
etc. etc.
Dann braucht man zuhause auch nicht so durchzuregieren wie dies bei den Vasallenstaaten gängig ist.
Auf der anderen Seite wird wohl in den USA vieles hemdsärmliger gelöst - und die über 2000 Jahre in Europa gewachsenen Strukturen sind halt bei "nur" paar hundert Jahren noch nicht so verwurschtelt wie bei uns.
Schließlich mag noch beitragen, das wir in Europa bis vor ein paar Generationen gegenseitig heftig bekriegt haben.
Wenn ich mir vorstelle, Europa hätte die letzten hundert Jahre sich so verhalten, dann könnten hier auch ne ganz andere Stimmung herrschen, und die Amis würden unsere Klamotten nähen und als Nahrungs- und Ersatzteillieferant dienen. Die Konzernleitung drüben wären in deutscher, französischer oder spanischer Hand und McDonalds wäre ein Currywurst-Konzern.