Dem Anderen den Weg zu eigenem Erkennen zugestehen, besser noch: gönnen
Hallo Rybezahl!
Möglicherweise
gab und gibt es all das ja. Ich weiß es nicht.
Ich weiß es ja auch nicht, sehe aber unendlich viele Möglichkeiten und bin daher voller Annahmen.
Was ich mir nicht vorstellen kann, schließe ich jedoch nicht aus -
andere tun dies und predigen diese eigene Beschränktheit auch noch unentwegt.
Dagegen äußere ich mich, denn das ist eine zivilistische Unart durch und durch.
Jeder soll glauben, was er mag! Wenn er etwas zu wissen glaubt - soll er doch!
Sich darüber auszutauschen und davon mitzuteilen - wunderbar!
Anderen die eigene Weltsicht aber aufzudrängen, sie missionieren zu wollen und Modelle der Erklärung, Veranschaulichung und Beschreibung als Dogma aufzudrängen, quasi zur Religion zu verstümmeln, solches Verhalten verachte ich, auch im Hinblick auf eigenes Verhalten in der Vergangenheit.
Aber man ist ja lernfähig.
Ich denke, es ist genug Platz vorhanden.
Und Gelegenheit, und Raum & Zeit...
Ist auch alles schön und gut, aber was hilft es uns denn jetzt?
Es hilft, uns von inneren zivilistischen Denkschablonen zu befreien, dies Anderen auf eigenen Wegen ebenso zuzugestehen -
und auf diese respektvolle Weise die Welt miteinander erkennen zu helfen.
Gönnen wir uns gegenseitig unsere eigenen Wege des Erkennens, denn wie sollten wir dies sonst lernen, geschweige denn erleben?
Allerbeste Grüße
MausS